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Untergetaucht: Kartellchef Joaquín "El Chapo" Foto: Mario Guzmán, EFE/dpa/Archiv

Mexikos Präsident sagt Festnahme von "El Chapo" zu

Nach der spektakulären Flucht des Drogenbosses Joaquín "El Chapo" aus einem Gefängnis steht der mexikanische Staat unter Druck. Präsident Enrique Peña Nieto gab jetzt ein klares Versprechen ab.

Mexiko-Stadt (dpa) - Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto hat die erneute Verhaftung des entflohenen Drogenbosses Joaquín "El Chapo" Guzmán versprochen.

"Die Behörden arbeiten hart dafür, diesen Verbrecher wieder zu fassen", sagte der Staatschef am Freitag. "Die einzige Möglichkeit, diese Schande wieder gut zu machen, ist seine Festnahme."

Guzmán war am vergangenen Samstag durch einen 1,5 Kilometer langen Tunnel aus dem Hochsicherheitsgefängnis El Altiplano im Zentrum des Landes geflohen. Es war bereits der zweite Ausbruch des Chefs des Sinaloa-Kartells. "Mit Mut, Courage und Entschlossenheit haben wir ihn gefasst, auf die gleiche Weise werden wir ihn erneut festnehmen", sagte Peña Nieto.

Tausende Polizisten und Soldaten suchen im ganzen Land nach dem flüchtigen Drogenboss. An Autobahnen und Landstraßen wurden Kontrollposten errichtet und an Flughäfen die Sicherheitsmaßnahmen erhöht. Die internationale Polizeibehörde Interpol schrieb Guzmán weltweit zur Fahndung aus.

Gegen sieben Mitarbeiter des Gefängnisses sei Haftbefehl wegen Gefangenenbefreiung erlassen worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. Wer "El Chapo" bei seinem Ausbruch geholfen habe, werde mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft, kündigte Präsident Peña Nieto an.

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