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Recep Tayyip Erdogan muss einen Bewerber weniger fürchten.

Kein eigener Kandidat

Rückendeckung für Erdogan: Ultranationalistische Partei sagt Unterstützung zu

Die ultranationalistische Oppositionspartei MHP will bei der für November 2019 geplanten Präsidentschaftswahl in der Türkei Amtsinhaber Recep Tayyip Erdogan unterstützen.

Istanbul - „Die MHP wird keinen Kandidaten für die Präsidentschaft aufstellen“, kündigte Parteichef Devlet Bahceli nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu am Montag in Ankara an. Seine Partei werde stattdessen rechtzeitig vor der Wahl eine Entscheidung zur Unterstützung Erdogans treffen.

Unter den vier im Parlament in Ankara vertretenen Parteien ist die MHP die kleinste. Obwohl sie im Prinzip zu den Oppositionsparteien zählt, hat Bahceli Erdogan in der Vergangenheit bei wichtigen Vorhaben unterstützt. Auch aus Protest gegen den regierungsfreundlichen Kurs Bahcelis haben sich frühere MHP-Funktionäre abgewandt und eine eigene Partei gegründet. Die Iyi-Partei verfolgt einen Erdogan-kritischen Kurs.

Präsidialsystem: Prestigeprojekt für Erdogan

Mit den zeitgleich geplanten Präsidentschafts- und den Parlamentswahlen im November 2019 soll die Einführung eines Präsidialsystems in der Türkei abgeschlossen werden. Der Umbau ist Erdogans wichtigstes Projekt. Im April 2017 hatte eine knappe Mehrheit der Türkei in einem Referendum für die Einführung des Präsidialsystems gestimmt. Das Ergebnis war umstritten, die größte Oppositionspartei CHP sprach von Wahlbetrug.

dpa

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