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Thilo Sarrazin.

Neues Buch des Ex-SPD-Mannes

Sarrazin wettert: "Wir schaffen das nicht"

Berlin - Er hat es wieder getan: Thilo Sarrazin sorgt einmal mehr für kontroverse Debatten. Er provoziert mit Aussagen über Flüchtlinge und über Kanzlerin Merkel. 

Sarrazin neuestes Buch hat den Titel "Wunschdenken. Europa, Währung, Bildung, Einwanderung" und gleicht einem Streifzug durch die wichtigen Themen der Gegenwart.

Die Quintessenz des Buches lautet etwa: Deutschland schafft es nicht! Warum? Vor allem auch, weil, so behauptet Sarrazin, viele Flüchtlinge aus "Ländern mit niedriger Bildungsleistung" stammten und Integration deswegen umso schwieriger sei. Außerdem bekämen Migranten aus arabischen Ländern mit muslimischem Glauben in früheren Jahren mehr Kinder als Deutsche. Durch den zusätzlichen Zuzug von Verwandten steige die Zahl der Flüchtlinge Sarrazins Berechnungen zufolge in den kommenden 20 Jahren um das Fünffache.

Drastische Worte von Sarrazin

Die Schließung der Grenzen betrachtet Sarrazin somit als "Existenzfrage für unsere Kultur und das Überleben unserer Gesellschaft", wie er in der Bild-Zeitung schreibt. Dort waren am Mittwoch vorab Auszüge aus dem neuen Buch zu lesen.

Der ehemalige Bundesbanker Sarrazin, der vor sechs Jahren mit dem Buch "Deutschland schafft sich ab" hitzige Debatten ausgelöst hat, ist der Ansicht, Kanzlerin Angela Merkel habe sich mit ihrer Flüchtlingspolitik von den Interessen der deutschen Bürger abgewandt und richte stattdessen den Fokus auf das Wohl der Welt. Merkels Politik drehe sich nicht um "das Interesse der Deutschen an der Zukunft der eigenen Nation, dem Schutz ihres Lebensumfeldes und ihrer kulturellen Identität", schreibt der 71-Jährige. "Wir täten gut daran, auch offiziell deutlich zu machen, dass wir mit diesem Zustrom von Flüchtlingen nicht fertig werden."

Thilo Sarrazin hatte erst vor kurzem mit seinen Aussagen zur AfD für Aufsehen gesorgt.

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