+
CDU-Generalsekretär Peter Tauber.

"Trennung von Einwanderung und Asyl"

Migrationsministerium? Tauber dagegen

Berlin - CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat Forderungen aus seiner eigenen Partei und den Reihen der Grünen zur Bildung eines eigenständigen Migrationsministeriums derzeit zurückgewiesen.

„Ich glaube nicht, dass das jetzt Not tut“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Ich habe immer gesagt, man muss Einwanderung und Asyl und Flucht voneinander trennen. Es hat nichts miteinander zu tun.“

„Bei der Einwanderung suchen wir uns aus, wer zu uns kommt, wer zu uns passt“, sagte Tauber. „Bei Asyl und Flucht helfen wir Menschen in Not, von denen sicherlich ein Teil auch temporär nur bleiben wird. Ein Teil wird wieder gehen müssen. Da sind die Ausgangsvoraussetzungen völlig anders.“

Kürzlich hatte sich Taubers Parteifreund Norbert Röttgen, der Chef des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, dafür stark gemacht, die zersplitterten Zuständigkeiten für die Flüchtlingspolitik in einem eigenen Ministerium zu bündeln. Auch die Grünen sind für die Bildung eines Migrationsministeriums.

dpa

 

Liebe Leserinnen und Leser, 

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Leider erreichen uns zu diesem Thema so viele unangemessene, beleidigende oder justiziable Kommentare, dass eine gewissenhafte und faire Kontrolle nach den Regeln unserer Netiquette nicht mehr möglich ist.

Deshalb gibt es nur unter ausgewählten Beiträgen zu diesem Thema eine Kommentarmöglichkeit.

Sie können sich beispielsweise unter diesem Artikel zum Thema äußern.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bamf-Skandal: Ministerin Barley erwartet von Seehofer umfassende Aufklärung
Angesichts der Missstände beim Flüchtlingsbundesamt (BAMF) fordert Bundesjustizministerin Katarina Barley bundesweite Kontrollen der Asylbescheide.
Bamf-Skandal: Ministerin Barley erwartet von Seehofer umfassende Aufklärung
Iren stimmen für Lockerung des Abtreibungsverbots
Jubel auf Dublins Straßen: Das strenge Abtreibungsverbot in Irland wird bald Geschichte sein. Der Ministerpräsident spricht von einer "stillen Revolution" in dem …
Iren stimmen für Lockerung des Abtreibungsverbots
Müller-Westernhagens Abrechnung in NDR-Talkshow: Leute zu blöd für die Demokratie 
Rock-Star Marius Müller-Westernhagen war am Freitag zu Gast in der beliebten NDR-Talkshow „3nach9“ - und gab provokante Thesen ab. 
Müller-Westernhagens Abrechnung in NDR-Talkshow: Leute zu blöd für die Demokratie 
Putin und Abe mahnen zur Zurückhaltung im Korea-Konflikt
Russland und Japan haben zu Zurückhaltung im Konflikt zwischen Nord- und Südkorea gemahnt.
Putin und Abe mahnen zur Zurückhaltung im Korea-Konflikt

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion