+
Militärmanöver in Südkorea.

Provokation für Nordkorea

Militärmanöver der USA und Südkoreas begonnen

Trotz der Spannungen mit Nordkorea haben die Streitkräfte der USA und Südkorea ihr jährliches gemeinsames Militärmanöver begonnen.

Seoul - Zehntausende Soldaten nehmen an den auf zwei Wochen angelegten Übungen teil. Seitens der US-Armee beteiligen sich insgesamt 17.500 US-Soldaten an dem Manöver. Im vergangenen Jahr waren noch 25.000 US-Soldaten an den Militärübungen beteiligt.

Im Zentrum der seit langem geplanten elftägigen Übung „Ulchi Freedom Guardian“ stehen computergestützte Simulationen eines Kriegs auf der koreanischen Halbinsel.

Nordkorea fühlt sich bedroht 

Nordkorea fühlt sich durch das Manöver bedroht. Pjöngjang warf den USA vor, auf der koreanischen Halbinsel "Öl ins Feuer zu gießen". Niemand könne garantieren, dass sich das Manöver nicht zu "tatsächlichen Kämpfen" ausweite, hieß es in der die Staatszeitung "Rodong Sinmun". US-Verteidigungsminister James Mattis sagte am Sonntag, Ziel der Übung sei es, die Fähigkeit und Bereitschaft der USA sicherzustellen, "Südkorea und unsere Verbündeten zu verteidigen". 

Im Konflikt um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm hatte sich der Ton zwischen Washington und Pjöngjang zuletzt deutlich verschärft. US-Präsident Donald Trump drohte Nordkorea mit einem Militäreinsatz. Daraufhin erklärte Pjöngjang, einen Raketenangriff auf Ziele vor der Pazifikinsel Guam vorzubereiten. Zuletzt rückte der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un von dieser Drohung aber wieder ab. 

Trotz jüngster Zerwürfnisse fand ausgerechnet US-Präsident Donald Trump lobende Worte für den nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un.

Ein Experte analysiert im Merkur.de* die Lage unter der Schlagzeile „Was kann Kim – ist Nordkorea wirklich so gefährlich?“.

AFP/dpa

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

SPD und Grüne in Niedersachsen treffen sich zu Sondierungsgesprächen
Nach der Wahl in Niedersachsen vor gut einer Woche, beginnen nun die ersten Gespräche zwischen den Parteien. Ministerpräsident Stephan Weil trifft sich zunächst mit den …
SPD und Grüne in Niedersachsen treffen sich zu Sondierungsgesprächen
Orban erklärt Ost-Mitteleuropa zur „migrantenfreien Zone“
In einer Rede hat der ungarische Präsident Viktor Orban Ost-und Mitteleuropa zur „migrantenfreien Zone erklärt“. Diese Ländern seien die einzigen die Widerstand leisten …
Orban erklärt Ost-Mitteleuropa zur „migrantenfreien Zone“
Fall Bergdahl: Militärgericht beschäftigt sich mit Trump-Kommentaren
Im Verfahren gegen den US-Soldaten Bowe Bergdahl, der 2014 in einem umstrittenen Gefangenenaustausch freigekommen war, hat sich das Militärgericht mit Äußerungen von …
Fall Bergdahl: Militärgericht beschäftigt sich mit Trump-Kommentaren
Parteirat der niedersächsischen Grünen lehnt Jamaika ab
Hannover (dpa) - Nach dem unklaren Wahlausgang in Niedersachsen haben sich die Grünen am Montag gegen eine Jamaika-Koalition ausgesprochen.
Parteirat der niedersächsischen Grünen lehnt Jamaika ab

Kommentare