Mindestens 25 Tote bei Stammeskämpfen im Zentrum Nigerias

Bei Kämpfen zwischen zwei Volksgruppen im Zentrum Nigerias sind mindestens 25 Menschen getötet worden.

Abuja - Kämpfer, die vermutlich zu einer Gruppe nomadischer Viehhirten gehörten, griffen in dem westafrikanischen Land ein Dorf im Bundesstaat Plateau an und hackten Angehörige sesshafter Bauernfamilien in Stücke, wie ein leitender Beamter des betroffenen Gebietes Bassa, John Tanko, am Dienstag mitteilte. Der Angriff hatte sich demnach am späten Montagabend zugetragen.

Seit einigen Monaten kommt es im Zentrum Nigerias immer wieder zu tödlichen Zusammenstößen zwischen den nomadischen Viehhirten vom Stamm der Fulani und der sesshaften Bevölkerung. Die Fulani haben ihre Herden zuletzt immer weiter ins Zentrum des westafrikanischen Landes getrieben, weil Weidegründe im Norden entweder von Dürren betroffen waren oder es schlicht nicht genug Land für alle gab. Das ölreiche Nigeria ist mit rund 185 Millionen Einwohnern Afrikas bevölkerungsreichstes Land.

Blutige Stammeskämpfe gab es auch im Ost-Kongo. Dabei sollen nach Medienberichten mindestens 40 Menschen getötet worden sein.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP / STR (Symbolbild)

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