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Afghanische Sicherheitskräfte riegeln den Tatort  in Shash Darak  ab, an dem sich ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt hat.

Mehrer Anschläge an einem Tag

Mindestens 29 Tote bei Angriffen auf Sicherheitskräfte in Afghanistan

Bei vier Anschlägen von Aufständischen auf afghanische Sicherheitskräfte in der Hauptstadt Kabul, der Westprovinz Farah und der Südprovinz Helmand sind am Samstagmorgen mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen.

Kabul - In der Hauptstadt Kabul starb am Morgen gegen 8.30 Uhr Ortszeit mindestens ein Mensch, als sich in der Nähe des Nato-Hauptquartiers ein Selbstmordattentäter in die Luft sprengte. Der Sprecher des Innenministeriums Nadschib Danisch sagte, außerdem seien mindestens sechs Menschen verletzt worden. Die Opfer seien Sicherheitskräfte und Zivilisten. Wer hinter der Tat steckt blieb zunächst unklar.

In Farah griff in der Nacht eine große Gruppe Talibankämpfer eine kleine Armeebasis im Bezirk Bala Bulok an und töteten in stundenlangen Gefechten mindestens 25 Soldaten, wie ein Mitglied des Provinzrats, Mohammed Nursai, sagte. Der Stützpunkt sei nun wieder in Regierungshand. Die Taliban hätten aber viele Waffen mitgenommen. Farah gehört zu den am schwersten umkämpften Provinzen des Landes.

In der südafghanischen Provinz Helmand detonierte am Morgen nach Angaben des Provinzratsmitglieds Abdul Ahad Sultansoi eine Autobombe im Hof eines Gebäudekomplexes des Geheimdienstes NDS. Mindestens ein Mensch sei getötet worden, zwei seien verletzt. Der Sprecher der Provinzregierung, Omar Swak, bestätigte die Explosion und sagte, bisher seien drei Menschen in Krankenhäuser gebracht worden.

Bei einem weiteren Autobombenanschlag auf eine Armeebasis im Bezirk Nadali in Helmand starben mindestens zwei Soldaten, wie der stellvertretende Polizeichef von Helmand, Bunai Khan Sarhadi, sagte.

Die radikalislamischen Taliban haben sich bisher zu drei der Angriffe bekannt.

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