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Libanesische Sicherheitskräfte sichern einen der Tatorte in Al-Kaa ab.

Nachrichtensender Al-Dschasira berichtet

Mindestens fünf Tote nach Selbstmordanschlag im Libanon

Beirut - Bei vier Selbstmordanschlägen auf einen vornehmlich von Christen bewohnten Ort im Osten des Libanons sind neben den Attentätern fünf Menschen ums Leben gekommen.

Mehr als ein Dutzend Menschen sei bei den Explosionen in dem Ort Al-Kaa in der Bekaa-Ebene an der Grenze zu Syrien zudem verletzt worden, meldete die libanesische Nachrichtenagentur NNA am Montag.

Zunächst war unklar, wer für die Anschläge verantwortlich ist. Der von der Schiitenmiliz Hisbollah betriebene TV-Kanal Al-Manar beschuldigte Anhänger der sunnitischen Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Diese hatte sich schon früher zu Anschlägen im Libanon bekannt.

Die Gewalt aus dem Bürgerkriegsland Syrien erfasst regelmäßig auch den Libanon. Vor allem im Grenzgebiet kommt es immer wieder zu Zusammenstößen zwischen der Armee und Extremisten. Kämpfer der Hisbollah sind in Syrien an der Seite der Regierung im Einsatz. Zudem sind laut UN mehr als eine Million Syrer in den Libanon geflohen.

dpa

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