+
Mehrere Todesopfer forderte am Donnerstag ein Attentat auf einen Nachtclub in Kairo.

Kairo

Mindestens Zwölf Tote bei Angriff auf Nachtclub

Kairo - Bei einem bewaffneten Angriff auf einen Nachtclub in Kairo sind nach Medienberichten mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen.

Vermummte hätten das Lokal mit Molotow-Cocktails überfallen und einen Brand ausgelöst, berichteten ägyptische Medien am Freitag. Fünf Menschen seien zudem verletzt worden.

Die Motive der Angreifer waren zunächst unklar. Erste Ermittlungen deuteten darauf hin, dass die Tat keinen politischen Hintergrund habe, meldete die Nachrichtenseite Al-Masry Al-Youm.

In Ägypten kämpfen mehrere islamistische Gruppen gegen den Staat, der seinerseits mit eiserner Hand gegen die Anhänger des gestürzten muslimischen Präsidenten Mohammed Mursi vorgeht. Vor allem auf der Sinai-Halbinsel, aber auch im Gebiet von Kairo und in anderen Landesteilen wurden seit 2013 hunderte ägyptische Polizisten und Soldaten getötet.

dpa/AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bundestags-Gutachten: Militärschlag gegen Syrien völkerrechtswidrig
Nach dem die Bundeskanzlerin den Mitlitärschlag der USA, Großbritanniens und Frankreichs gegen das Assad-Regime gebilligt hat, stuft ein Bundestags-Gutachten ihn jetzt …
Bundestags-Gutachten: Militärschlag gegen Syrien völkerrechtswidrig
“Hatten zig andere Gefährder“: Kriminalpolizist gibt im Fall Amri totale Überforderung zu
Im Amri-Untersuchungsausschuss hat ein hochrangiger Kriminalpolizist komplette Überlastung eingeräumt. Schwere Fehlentscheidungen hätten dazu geführt, dass der Terrorist …
“Hatten zig andere Gefährder“: Kriminalpolizist gibt im Fall Amri totale Überforderung zu
Keine Mehrheit für Entkriminalisierung des Schwarzfahrens
Die Strafverfolgung von Schwarzfahrern ist teuer, belastet die Justiz und kann die Betroffenen im Extremfall sogar ins Gefängnis bringen. Das wird wohl auch nach der …
Keine Mehrheit für Entkriminalisierung des Schwarzfahrens
BAMF soll massenhaft Asylanträge zu Unrecht bewilligt haben
In bis zu 2000 Fällen soll eine ehemalige Mitarbeiterin des Bundesflüchtlingsamts in Bremen zu Unrecht Asyl gewährt haben. Nun wird gegen sie und gegen mehrere …
BAMF soll massenhaft Asylanträge zu Unrecht bewilligt haben

Kommentare