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Andreas Scheuer

Breitbandausbau

Minister Andreas Scheuer: Bei Internet-Ausbau soll niemand zurückgelassen werden

Breitbandausbau und schnelleres Internet: Andreas Scheuer hat am Montag in Schönewalde betont, der Bund wolle eine flächendeckende Versorgung mit Gigabitnetzen vorantreiben - auch für dünn besiedelte Regionen. Bei Förderanträgen komme man kaum hinterher.

Berlin - Der Bund will den Ausbau des schnellen Internets in ganz Deutschland vorantreiben - gerade auch in dünn besiedelten Regionen. Es gehe um das große Versprechen, „dass wir niemandem zurücklassen in diesem Land“, sagte Infrastrukturminister Andreas Scheuer (CSU) am Montag anlässlich des Starts einer Ausstellung zum Breitbandausbau im brandenburgischen Schönewalde. 

Scheuer: „Wir kommen bei den Anträgen kaum hinterher“

Mit dem Ziel der Koalition, bis 2025 flächendeckend eine Versorgung mit Gigabitnetzen zu schaffen, solle niemand abgehängt sein. Es sei Unsinn, dass das Förderprogramm des Bundes kaum nachgefragt werde, sagte Scheuer nach Ministeriumsangaben. „Wir kommen bei den Anträgen kaum hinterher.“

Seit Ende 2015 hat der Bund demnach 3,37 Milliarden Euro für Projekte in 698 Gebieten als Förderung bereitgestellt. Damit würden mehr als zwei Millionen Haushalte und 185 000 Unternehmen erreicht, zudem sollen 16 000 Einrichtungen wie Schulen angeschlossen werden. In Bau seien mehr als 100 Projekte, die nach und nach abgerechnet würden.

Auf einem „Digitalacker“ des Ministeriums in Schönewalde (Ortsteil Grassau) in Brandenburg können sich Bürger noch bis einschließlich diesen Sonntag über den Breitbandausbau informieren.

dpa

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