+
Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU).

Bunte-Interview

Söder: Bin schüchtern und zurückhaltend

Nürnberg - Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) bezeichnet sich in einem Interview als "schüchtern und zurückhaltend“.

Söder sieht sich als typischen Franken. „Wir Franken sind schüchtern und zurückhaltend“, sagte er der Illustrierten „Bunte“. Auf sein neues Amt als Heimatminister sei er stolz. „Heimatkunde war schon in der Schule mein Lieblingsfach.“ Das Thema Heimat sei zeitlos populär und für ihn das Gegenteil von Globalisierung. „Heimat - das sind für mich ganz spezielle Bräuche, Sprachfärbungen und Gerüche.“

In seinem Wohnort Nürnberg dufte es zum Beispiel nach Lebkuchen und Bratwurst. „Das ist weltweit einmalig. Ich genieße das und werde von Jahr zu Jahr heimatverbundener“, sagte Söder. Er sei zudem überzeugter evangelischer Christ. „Wobei ich jeden Tag bete, ohne frömmelnd zu sein. Mir gibt das einfach Kraft.“

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trumps denkwürdiger Auftritt hinterlässt ein aufgebrachtes Land
Geplant war nur ein Statement zur Infrastruktur im Trump-Tower. Dann aber kamen Fragen zur Gewalt von Charlottesville. Der denkwürdige Auftritt von Donald Trump …
Trumps denkwürdiger Auftritt hinterlässt ein aufgebrachtes Land
Polizei setzte sich bei G20-Einsatz über Verbot hinweg
Die Polizei überschritt bei den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg offenbar ihre Kompetenzen. Besonders über ein Verbot setzten sich die Sicherheitskräfte hinweg.
Polizei setzte sich bei G20-Einsatz über Verbot hinweg
Trump zieht Notbremse und löst zwei Beraterkreise auf
Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump löst nach harscher Kritik an seiner Haltung zur Gewalt in Charlottesville kurzerhand zwei Beraterkreise im Weißen Haus auf. …
Trump zieht Notbremse und löst zwei Beraterkreise auf
Kommentar: SPD in der Putin-Falle
„Privatsache“ sei  der neue Öl-Job für Ex-Kanzler Gerhard Schröder beim russischen Staatskonzern Rosneft, behauptet SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz. Ein schwerer …
Kommentar: SPD in der Putin-Falle

Kommentare