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Markus Söder überstand den Unfall mit leichten Blessuren.

Kollision mit vier Fahrzeugen

Söder-Unfall: Dienstwagen ist Schrott!

München - Die neue Woche hat für Finanz- und Heimatminister Markus Söder (CSU) denkbar schlecht begonnen: Der 47-Jährige ist am Montag als Beifahrer in einen Auffahrunfall verwickelt worden.

„Außer blauen Flecken ist nicht viel passiert, nur dass der Hals weh tut“, sagte Söder anschließend bei einem Termin in München.

8 Uhr auf der A 9 bei Allershausen: Es ist viel los im morgendlichen Berufsverkehr. Söder kommt von seinem Wohnort in Nürnberg und telefoniert auf dem Beifahrersitz, als es im Stopp-and-go-Verkehr auch auf der linken Spur staubedingt zum Stillstand kommt und ihm das Handy aus der Hand geschleudert wird. Söders Fahrer am Steuer des Audi A8 aus der Dienstflotte des Freistaats kann rechtzeitig bremsen. Weiter hinter kracht allerdings ein 31-Jähriger mit seinem Kleintransporter ins Ende der Kolonne. Er schiebt zwei Mercedes (am Steuer eine 35-Jährige und ein 49-Jähriger) sowie Söders Limousine ineinander. Der Minister und sein Fahrer werden leicht verletzt, die anderen kommen mit dem Schrecken davon.

Doch für Söder ist dies kein Grund, den Arbeitstag zu beenden. Der Minister hat seine Termine im Anschluss wie geplant wahrgenommen. Weil seine Akten im Kofferraum waren und dieser nicht mehr aufging, musste ein Bolzenschneider greifen. Dann ließ sich Söder von der Polizei nach München chauffieren.

Sein Dienstwagen ist allerdings erst mal außer Gefecht. Der Gesamtschaden des Unfalls wird auf 40 000 Euro geschätzt. Während sein Audi A8 in der Werkstatt repariert wird, kann Söder allerdings auf seinen BMW zurückgreifen. Weil keiner der beiden großen bayerischen Autobauer bevorzugt werden soll, hat jeder Staatsminister nämlich je einen von jeder Marke in der Garage.

DOS

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