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Bayerns Europaministerin Emilia Müller (CSU, Archivbild) hat den Machtkampf um eine Direktkandidatur bei der Landtagswahl.

Schwere Schlappe

Ministerin Müller verliert Direktmandat

Neunburg  - Schwere Schlappe für Bayerns Europaministerin Emilia Müller: Die oberpfälzische CSU-Bezirksvorsitzende hat den Machtkampf um eine Direktkandidatur bei der Landtagswahl im kommenden Herbst verloren.

Bei einer Delegiertenversammlung im Neunburg unterlag Müller am Freitagabend in einer Kampfabstimmung gegen den Schwandorfer Kreisvorsitzenden Alexander Flierl. Flierl wurde nach Angaben aus der CSU mit 94 Stimmen zum Direktkandidaten im Stimmkreis Schwandorf gewählt - Müller erhielt nur 71 Stimmen.

Der bisherige Schwandorfer Landtagsabgeordnete Otto Zeitler hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt - und massiv Stimmung gegen die Ministerin gemacht. Müller war 2008 zwar auf Platz eins der oberpfälzischen CSU-Liste gestanden, hatte aber keinen eigenen Wahlkreis - und verpasste deshalb den Sprung in den Landtag. Regierungschef Horst Seehofer machte sie dennoch zur Ministerin.

lby

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