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Das Namensschild von Kunstsammler Cornelius Gurlitt hängt in Salzburg (Österreich) an der Tür zu seinem Haus.

Bericht

Ministerium zweifelt an Gurlitt-Ermittlungen

München - Im bayerischen Justizministerium wachsen nach „Spiegel“-Informationen Zweifel am Vorgehen der Augsburger Staatsanwaltschaft gegen den Kunstsammler Cornelius Gurlitt.

Das Ministerium sehe die Staatsanwaltschaft auf sehr dünnem Eis und habe angefragt, ob sie Gurlitt überhaupt strafbares Verhalten vorwerfen könne, berichtete das Nachrichtenmagazin. Ein Sprecher des Justizministeriums konnte dazu am Sonntag keine Stellungnahme abgeben, stellte aber klar, dass das Justizministerium nie Anlass für ein dienstaufsichtliches Einschreiten gesehen habe.

Die Staatsanwaltschaft hatte bei Gurlitt bei Steuerermittlungen schon vor zwei Jahren mehr als 1000 Bilder beschlagnahmt. Gurlitts Sprecher Stephan Holzinger sagte dem „Spiegel“, bei einer erfolgreichen Beschwerde gegen die Beschlagnahme könnte die Task-Force nur noch mit Gurlitts Zustimmung weiterarbeiten. Die von der Bundesregierung geschaffene Expertenkommission soll die Herkunft der Werke prüfen.

Nazi-Raubkunst: Werke aus dem Gurlitt-Fund

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dpa

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