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Kämpft um ihr Amt: Hannelore Kraft will unbedingt Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen bleiben.

Nach SPD-Wahlschlappe im Norden

NRW-Ministerpräsidentin Kraft will „rund um die Uhr kämpfen“

Düsseldorf - Hannelore Kraft sieht in den kommenden Tagen vie Arbeit auf sich und die SPD zukommen. Die NRW-Ministerpräsidentin reagiert damit auf die Wahl in Schleswig-Holstein.

Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat das Ergebnis der Wahl in Schleswig-Holstein als „bittere Niederlage und eine schwere Enttäuschung für die SPD“ bezeichnet. „Da gibt es nichts zu beschönigen“, erklärte Kraft am Sonntag. Die NRW-SPD werde die kommenden sieben Tage bis zur Landtagswahl nutzen und „rund um die Uhr kämpfen“. Es komme jetzt vor allem darauf an, die vielen noch unentschiedenen Wähler zu erreichen. Bei der SPD-Niederlage an der Küste hätten „spezielle Gegebenheiten vor Ort eine wichtige Rolle gespielt“, sagte Kraft. „Schleswig-Holstein ist nicht Nordrhein-Westfalen.“ Auch in Nordrhein-Westfalen ist eine Fortsetzung der rot-grünen Koalition Umfragen zufolge zweifelhaft. SPD und CDU in NRW liegen Umfragen zufolge etwa gleichauf.

dpa

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