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Philipp Mißfelder meint, die "megakorrupte politische Klasse des Landes" solle der Ukraine helfen.

Reiche sollen Geld geben

Mißfelder hat speziellen Rat an Ukraine

Berlin - Der Unions-Außenpolitiker Philipp Mißfelder hat sich gegen übereilte Finanzhilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der EU für die Ukraine ausgesprochen.

„Bevor der Westen Geld in die Ukraine fließen lässt, müssen alle ukrainischen Politiker, die ein großes Privatvermögen in diesem Land gemacht haben, ihr Geld zur Verfügung stellen“, sagte der CDU-Politiker der „Bild“-Zeitung (Online). „Die Menschen bei uns und in der Ukraine haben ein Recht darauf, dass die megakorrupte politische Klasse sich beteiligt“, sagte Mißfelder.

Bis auf Ex-Boxchampion Vitali Klitschko „sehe ich vor allem Leute, die mehr im Zwielicht stehen als strahlende Vorbilder sind“, sagte der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion weiter. „Die meisten Spitzenpolitiker in der Ukraine stehen dem früheren Präsidenten (Viktor) Janukowitsch in nichts nach, was ihre persönlichen Vorteile angeht.“ Die Steuerzahler in Deutschland seien nicht bereit, der Ukraine ohne Bedingungen zu helfen. Maßnahmen des IWF wie umfassende Reformprogramme müssten strikt eingehalten und überwacht werden.

dpa

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