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Ob Absicht oder nicht: Der künftige Heimatminister Horst Seehofer denkt bei seiner neuen Aufgabe zuweilen auch an ein Museum.

Koalitionsvertrag steht

Mit diesem Versprecher sorgt Horst Seehofer für Gelächter

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Bei der Pressekonferenz am Tag der Vertragsunterschrift sorgt Horst Seehofer mit einem Freudschen Versprecher für Heiterkeit. Oder fungiert der CSU-Chef etwa künftig als Museumsdirektor?

Berlin - In einer gemeinsamen Pressekonferenz vor der Unterzeichnung des neuen Koalitionsvertrages mit Kanzlerin Angela Merkel und dem kommissarischen SPD-Chef Olaf Scholz hat sich Horst Seehofer auch über seine künftigen Aufgaben im Rahmen der neuen Bundesregierung geäußert, die am Mittwoch ihre Arbeit aufnehmen soll.

Wichtig war Seehofer dabei das neue Heimatministerium - er habe dieses Ressort zuerst in Bayern begründet, betonte Seehofer. Es gehe darum, die Polarisierung in der Gesellschaft zu überwinden. Zudem sei die Angleichung der Lebensverhältnisse in ganz Deutschland wichtige Aufgabe dieses Ressorts.

Horst Seehofer: Heimatmuseum statt Heimatministerium?

Für großes Gelächter im Saal sorgte der sichtlich gut gelaunte CSU-Politiker, als er ein wenig über das neu geschaffene Heimatministerium plauderte. So erzählte der gebürtige Ingolstädter plötzlich vom „Heimatmuseum“, ehe er sich kurz darauf selbst verbesserte. Eine lustige Panne in Anbetracht der Tatsache, dass der Sinn dieser Institution mancherorts ein wenig ins Lächerliche gezogen wurde.

Auch im Internet ließen dementsprechende Reaktionen natürlich nicht lange auf sich warten:

Seehofer geht zudem nach eigenen Angaben davon aus, dass die Zusammenarbeit in der Doppelspitze mit seinem designierten Nachfolger als bayerischer Ministerpräsident Markus Söder gut sein werde. Beide würden ihre Verantwortung nicht nur für Bayern, sondern für die Union insgesamt kennen, sagte der designierte Bundesinnen- und Heimatminister Seehofer am Montag in Berlin in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel und dem kommissarischen SPD-Chef Olaf Scholz. Seehofer will an diesem Dienstag als Ministerpräsident zurücktreten, Söder soll dann am Freitag zum neuen Regierungschef in Bayern gewählt werden.

dpa/PF

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