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Bayerns Schulminister Ludwig Spaenle (CSU).

Änderung der Mittelschul-Ordnung erzürnt Schulrektoren

Neuer Ärger für Spaenle

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München – Neuer Ärger für Schulminister Ludwig Spaenle (CSU): Ein erfolgreiches Projekt wird vom Kultusministerium durch eine kleine Änderung der bayerischen Mittelschul-Ordnung torpediert.

Bayernweit gibt es so genannte Vorbereitungsklassen an den Mittelschulen. Diese ermöglichen es Schülern, nach ihrem qualifizierenden Mittelschulabschluss („Quali“) in zwei Jahren die Mittlere Reife an der Mittelschule abzulegen. Die Schüler wurden bisher von Pädagogen und Schulleitern ausgewählt. Zum Erstaunen vieler Schulleiter schreibt das Kultusministerium nun aber eine Durchschnittsnote von 2,5 vor. „Damit können wir die Schüler nur noch aus einem engen Korridor rekrutieren, da denjenigen, die einen Quali von 2,33 oder besser haben, ohnehin der M-Zug der Mittelschulen offen steht“, sagte der Rektor der Mittelschule Aßling, (Kreis Ebersberg), Michael Pollak. Der Vorsitzende des Rosenheimer CSU-Arbeitskreises Schule & Bildung, Peter Peltzer, ist gleichfalls alarmiert. Er hatte die Vorbereitungsklassen in seiner Zeit als Realschulrektor initiiert. „Wir sind alle sehr enttäuscht“, sagte Peltzer unserer Zeitung. „Die Vorbereitungsklassen sind vor allem für Migrantenkinder gut geeignet.“ Es gebe dann einen „besseren Start in die Ausbildung.“

Das Kultusministerium rechtfertigt die Notengrenze mit Überforderung: Zu viele nicht geeignete Schüler hätten am Ende aufgegeben und somit zwei Jahre „in den Sand gesetzt“. Bei der CSU-Klausur in Kreuth soll das Thema angesprochen werden.  

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