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Parteichef Lafontaine: “32 tote deutsche Soldaten in Afghanistan mahnen uns.“

Linkspartei: Soldaten aus Afghanistan abziehen

Berlin - Im Zuge der jüngsten Anschläge auf die deutschen Soldaten in Afghanistan hat die Linkspartei den Abzug der Bundeswehr aus dem Land gefordert.

Partei- und Fraktionschef Oskar Lafontaine sagte am Donnerstag in Berlin: “32 tote deutsche Soldaten in Afghanistan mahnen uns.“ Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier sollten die Konsequenzen aus der Feststellung von US-Präsident Barak Obama ziehen, dass der Krieg in Afghanistan nicht zu gewinnen sei. “Der Bundeswehreinsatz in Afghanistan muss beendet werden“, erklärte Lafontaine.

Am Mittwoch waren zwei Anschläge auf deutsche Soldaten in der Nähe des Bundeswehr-Lagers Kundus im Norden verübt worden. Ein deutscher Soldat kam ums Leben. Neun weitere wurden leicht verletzt. Zeitgleich hielt sich Steinmeier zu Gesprächen in der Hauptstadt Kabulauf. Er versicherte, solche Gewalttaten dürften Deutschland “nicht davon abhalten, unsere Arbeit für eine bessere Zukunft dieses geschundenen Volkes fortzusetzen“.

AP

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