+
First Lady Sara Netanjahu in ihrem Spitzenkleid bei der Parlamentseröffnung in Jerusalem.

Mode-Panne bei Parlamentsderöffnung

Zu freizügig: Rabbiner sauer auf Sara Netanjahu

Jerusalem - Israels First Lady, Sara Netanjahu, hat mit einem freizügigen Spitzenkleid bei der Parlamentseröffnung Empörung ausgelöst. Die Rabbiner sind auf 180.

Die etwas rundliche 54-Jährige trug am Dienstag ein eng geschnittenes, teils durchsichtiges schwarzes Kleid, das im Internet und in israelischen Medien Diskussionen auslöste. Ein Modekritiker schrieb am Mittwoch, die Mutter zweier erwachsener Söhne sehe aus, als käme sie geradewegs aus einem Nachtclub. „Mit einem solchen Style-Berater braucht man keine Feinde“, lautete ein anderer Kommentar.

Auch strengreligiöse Repräsentanten empörten sich über den leicht bekleideten Auftritt der Gattin von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (63). Sara habe mit dem Kleid „die anwesenden Ober-Rabbiner beschämt“, so ein Kommentar auf der ultra-orthodoxen Webseite Kikar Haschabat.

Netanjahus Ehefrau war in der Vergangenheit schon häufiger ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, vor allem mit ihrem Verhalten Hausangestellten gegenüber. Ausgerechnet ein Kommentator der linksliberalen Zeitung „Haaretz“ bemängelte allerdings zuletzt, Sara Netanjahu diene inzwischen als eine Art nationaler Sündenbock. „Lasst sie endlich in Ruhe“, hieß es darin. „Sie ist nicht Regierungschef, sondern ihr Mann.“

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Neue Raketenangriffe aus Gaza - Berichte über Reaktion Israels
Nachdem US-Präsident Donald Trump Jerusalem offiziell als Hauptstadt von Israel anerkannt hat, herrscht in dem Gebiet erneut Chaos. Immer wieder greifen sich beide …
Neue Raketenangriffe aus Gaza - Berichte über Reaktion Israels
EU-Parlament listet Brexit-Forderungen auf: Sonst keine Zustimmung
Das Europaparlament will unmittelbar vor dem Gipfel der Staats- und Regierungschefs vom Donnerstag eine Liste mit Forderungen zum Austritt Großbritanniens aus der …
EU-Parlament listet Brexit-Forderungen auf: Sonst keine Zustimmung
SPD startet Initiative zur Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibungen
Der Paragraf 219a passe nicht mehr in die Zeit, erklärte die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Eva Högl. Auch Linke und Grüne sprechen sich dagegen aus, die …
SPD startet Initiative zur Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibungen
Erste Befragung ergibt: Attentäter von New York handelte aus Rache 
Im New Yorker Stadtteil Manhattan hat es nach Angaben der Polizei eine Explosion in der Nähe des Busbahnhofs „Port Authority“ gegeben.
Erste Befragung ergibt: Attentäter von New York handelte aus Rache 

Kommentare