+

Niederlande leiteten Untersuchungen

MH17-Streit: Moskau bestellt Hollands Botschafterin ein

Moskau - Nach dem Bericht zum Abschuss des Passagierflugs MH17 über dem Kriegsgebiet Ostukraine hat das russische Außenministerium die niederländische Botschafterin Renée Jones-Bos einbestellt.

Russland wolle seinen Standpunkt zu dem Vorfall klar machen, meldete die Agentur Interfax am Montag.

Flug MH17 war im Juli 2014 über dem Donbass mit einer Rakete abgeschossen worden. Alle 298 Menschen an Bord kamen ums Leben. Die Niederlande leiten die Untersuchungen, weil die meisten Opfer aus dem Königreich kamen.

Die Ermittler hatten vergangene Woche Beweise vorgelegt, dass die Rakete aus Russland in die Ostukraine gebracht und aus dem Gebiet der moskautreuen Separatisten abgefeuert worden sein soll. Russland weist dies zurück. Bereits am Freitag hatten die Niederlande den russischen Botschafter in dem Streit einbestellt.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Bundestagswahl: Merkel Spitzenkandidatin der Nordost-CDU
Stralsund (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel ist Spitzenkandidatin der CDU Mecklenburg-Vorpommerns für die Bundestagswahl am 24. September.
Bundestagswahl: Merkel Spitzenkandidatin der Nordost-CDU
Erdogans AKP startet offiziell ihren Wahlkampf für Präsidialsystem
Ankara - Im April stimmen die Türken über einen umstrittenen Verfassungsentwurf ab. Jetzt hat die Kampagne der Regierungspartei AKP für ein „Ja“ beim Referendum über die …
Erdogans AKP startet offiziell ihren Wahlkampf für Präsidialsystem
US-Behörde sammelt Entwürfe für Mauer zu Mexiko
Washington (dpa) - Die US-Grenzschutzbehörde CBP hat zu einem Ideenwettbewerb für die von Präsident Donald Trump geplante Grenzmauer zu Mexiko aufgerufen. Die …
US-Behörde sammelt Entwürfe für Mauer zu Mexiko
Mehrheit der Griechen für Sparprogramm und gegen Neuwahlen
Athen - Die Regierung in Athen steht weiter unter Druck. Immer wieder wird von der Opposition der Ruf nach Neuwahlen laut. Eine Umfrage zeigt jetzt: Die Menschen sehen …
Mehrheit der Griechen für Sparprogramm und gegen Neuwahlen

Kommentare