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Moskau: Passagiermaschine weicht Nato-Flugzeug aus

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Ukraine-Russland-Konflikt
Ein ukrainischer Soldat hält sich schussbereit mit einem Maschinengewehr in einem Unterschlupf auf. © Evgeniy Maloletka/AP/dpa/Archiv

Die Lage zwischen der Ukraine und Russland ist angespannt. Beide beschuldigen sich gegenseitig, ein militärisches Einschreiten vorzubereiten. Nun hat es einen Vorfall gegeben.

Moskau - Inmitten der angespannten Lage im Ukraine-Konflikt hat Russland vor Zwischenfällen im Luftraum gewarnt.

Eine Passagiermaschine der staatlichen Fluggesellschaft Aeroflot habe auf dem Weg von Tel Aviv nach Moskau über dem Schwarzen Meer ihre Flughöhe wegen eines Aufklärungsflugzeugs der Nato ändern müssen, teilte die russische Luftfahrtbehörde der Nachrichtenagentur Interfax zufolge mit. Die Maschine mit 142 Menschen an Bord sei 1800 Meter nach unten gegangen, um eine Kollision zu verhindern.

Die Besatzung des Nato-Flugzeugs vom Typ CL-600 reagierte nach Darstellung der russischen Behörde nicht. Eine Zunahme der Flüge von Nato-Flugzeugen in der Region stellten Risiken für zivile Flugzeuge dar, so die Behörde. Von der Nato gab es zunächst keine Stellungnahme.

Russland mit Truppen-Aufmarsch

Die ohnehin gespannte Lage zwischen der Ukraine und Russland hat sich nach Berichten über einen massiven russischen Truppen-Aufmarsch nahe der ukrainischen Grenze verschärft. Der Kreml wiederum wirft der Ukraine vor, mehr als 120.000 Soldaten an die Linie zu den prorussischen Separatistenregionen Donezk und Luhansk verlegt zu haben. Beide Länder beschuldigen sich gegenseitig, ein militärisches Einschreiten vorzubereiten. dpa

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