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Kremlchef Putin hat ein Abkommen über die engere Kooperation mit Südossetien unterzeichnet. Russland versteht sich als "Schutzmacht" des Gebiets. Foto: Maxim Shipenkov

Moskau verstärkt militärische Zusammenarbeit mit Südossetien

Moskau (dpa) - Unter Kritik der EU hat Russland seine militärische Zusammenarbeit mit der von Georgien abtrünnigen Südkaukasusregion Südossetien ausgebaut. Kremlchef Putin unterzeichnete ein Abkommen, das eine enge Kooperation in Verteidigung und Sicherheit für die kommenden 25 Jahre vorsieht.

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini kritisierte die Annäherung zwischen Russland und dem Konfliktgebiet Südossetien als Gefahr für die Stabilität der Region.

Putin sagte dem moskautreuen Republikchef Leonid Tibilow finanzielle Unterstützung von neun Milliarden Rubel (rund 138 Mio Euro) bis 2017 zu. In den vergangenen sechs Jahren griff Russland dem wirtschaftlich schwachen Südossetien bereits mit 43 Milliarden Rubel unter die Arme.

Südossetien hat sich in den 1990er Jahren von Georgien losgesagt. Beobachter gehen davon aus, dass Südossetien eine Vereinigung mit der russischen Teilrepublik Nordossetien anstrebt. Georgien hatte nach einem kurzen Krieg im August 2008 vollständig die Kontrolle über Südossetien verloren. Russland erkannte danach die Region sowie das ebenfalls von Georgien abtrünnige Abchasien als unabhängige Staaten an. Das Riesenreich versteht sich als Schutzmacht der Gebiete.

Kreml-Mitteilung

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