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Michael Müller. 

Gegenkandidaten gab es keine

Müller als Berliner SPD-Chef wiedergewählt

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller bleibt weitere zwei Jahre lang Vorsitzender der Berliner SPD.

Berlin  - Der 53-Jährige wurde am Samstag auf einem Landesparteitag der Sozialdemokraten mit einem eher durchwachsenen Ergebnis von rund 65 Prozent im Amt bestätigt. Gegenkandidaten gab es keine. 2016 hatte die Zustimmung noch bei 81,7 Prozent gelegen.

Zuvor hatte Müller in einer leidenschaftlichen Rede an seine Partei appelliert, mehr Selbstbewusstsein und Geschlossenheit zu zeigen. Die Menschen erwarteten von der SPD „Klarheit und Orientierung“. So müssten die Sozialdemokraten ihre Positionen etwa zur Wohnungspolitik oder zur Videoüberwachung offensiver vertreten.

Die Hauptstadt-SPD befindet sich im Stimmungstief. Nach historisch schlechten Ergebnissen bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus (2016) und zum Bundestag (2017) geht es in den Umfragen weiter bergab. Die SPD lag dort zuletzt stabil unter 20 Prozent.

Müller führte die Berliner SPD bereits von 2004 bis 2012. 2014 entschied der damalige Fraktionschef eine parteiinterne Urwahl für sich und trat die Nachfolge von Klaus Wowereit als Regierender Bürgermeister an. Im April 2016 wurde er erneut Parteichef.

dpa

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