+
Berlins Regierende Bürgermeister Michael Müller: Nirgendwo in Berlin müsse aber jemand grundsätzlich um sein Leben fürchten oder existierten gar sogenannte No-go-area. Foto: Gregor Fischer

Müller sieht keine rechtsfreien Räume in Berlin

Berlin (dpa) - Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat bestritten, dass es rechtsfreie Räume in der Stadt gebe, wo die Polizei vor der Kriminalität kapituliert habe. Gleichzeitig räumte er ein, an manchen Orten wie dem Kottbusser Tor sei es dringend erforderlich, die Lage zu verbessern.

Die Gegend rund um den gleichnamigen U-Bahnhof gilt mit zahlreichen Diebstählen und der präsenten Rauschgift-Szene als ein Brennpunkt. sagte Müller in den ARD-"Tagesthemen". Daneben gebe es noch zwei bis drei weitere Kriminalitätsschwerpunkte in der Bundeshauptstadt, sagte Müller.

Nirgendwo in Berlin müsse aber jemand grundsätzlich um sein Leben fürchten oder existierten gar sogenannte No-go-areas, fuhr Müller fort. Auch sei beispielsweise die Zahl von Tötungsdelikten und Straftaten Jugendlicher zurückgegangen. Ebenso wies der Regierungschef den Vorwurf zurück, dass nach wie vor bei der Polizei gespart werde. In der laufenden Legislaturperiode seien bereits 1000 zusätzliche Polizisten eingestellt worden, und für die Jahre 2016/17 kämen noch einmal 360 hinzu, betonte Müller. Allerdings habe es hier in der Vergangenheit Einschnitte gegeben.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Syrer machen sich auf den Weg in die Heimat
Die Lage für syrische Flüchtlinge im Libanon ist trostlos. Viele wollen deshalb zurück. Doch sie treten eine Reise ins Ungewisse an - nicht nur weil die gefürchtete …
Syrer machen sich auf den Weg in die Heimat
Özil-Rücktritt: Merkel zollt Respekt - Ministerin sieht „Alarmzeichen“
Selten ist der Rücktritt eines DFB-Kickers zu solch einem Politikum geworden. Der Rückzug Mesut Özils beschäftigt sogar mehrere Kabinettsmitglieder - und die Kanzlerin.
Özil-Rücktritt: Merkel zollt Respekt - Ministerin sieht „Alarmzeichen“
Christlich-muslimische Kita vor dem Start
Religiöse Begegnung schon im Kleinkindalter: Im August eröffnet mit einer "Zwei-Religionen-Kita" im niedersächsischen Gifhorn eine laut Initiatoren bundesweit einmalige …
Christlich-muslimische Kita vor dem Start
Fall Sami A.: Neue Details zur Abschiebung lassen aufhorchen
Der Asylpolitik ist weiter das beherrschende Thema in Deutschland. Kein Tag vergeht ohne neue Kontroversen innerhalb und zwischen den Parteien. Der News-Ticker.
Fall Sami A.: Neue Details zur Abschiebung lassen aufhorchen

Kommentare