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Der früherer SS-Mann Jakiv Palij wurde nach Deutschland abgeschoben.

SS-Mann Jakiv Palij

Von Trump genehmigt: USA schoben KZ-Aufseher nach Deutschland ab - jetzt ist er tot

Die USA haben den früheren SS-Mann Jakiv Palij, der als Aufseher im Konzentrationslager Trawniki im besetzten Polen tätig war, nach Deutschland abgeschoben. Nun ist der Mann tot.

Update vom 11. Januar 2019: Vor wenigen Monaten wurde der ehemalige KZ-Wächter Jakiv Palij aus den USA nach Deutschland abgeschoben. Untergebracht wurde der 95-Jährige in einem Pflegeheim für Senioren in Ahlen (Kreis Warendorf) – und dort verstarb er nun auch: Wie auch msl24.de* berichtet, soll der frühere SS-Mann bereits am Mittwoch, 9. Januar, verstorben sein. Die Todesursache ist derzeit noch nicht bekannt.

Von Trump genehmigt: USA schieben KZ-Aufseher nach Deutschland ab

Meldung vom 21. August 2018: „Um das Freiheitsversprechen zu wahren, das Holocaust-Opfern und ihren Familien gegeben wurde“, habe Präsident Trump die Abschiebung des heute 95-Jährigen zur Priorität gemacht, teilte das Weiße Haus am Dienstag mit. Palij wohnt jetzt im Münsterland, wie msl24.de berichtet.

„Die Vereinigten Staaten werden niemanden tolerieren, der NS-Verbrechen und andere Menschenrechtsverstöße unterstützt hat, und diese Personen werden auf amerikanischem Boden keine Zuflucht finden“, hieß es.

Das Haus des ehemaligen KZ-Wachmanns Jakiw Palij im Stadtteil Jackson Heights im Stadtteil Queens von New York.

Palij, der auf dem Gebiet der heutigen Ukraine geboren wurde, sei 1949 in die USA ausgewandert und habe 1957 die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen. Er habe den USA damals seine Nazi-Vergangenheit verheimlicht und angegeben, auf einem Bauernhof und in einer Fabrik gearbeitet zu haben. Ein US-Gericht hatte dem früheren SS-Mann bereits 2003 die Staatsbürgerschaft entzogen. 2004 sei seine Abschiebung erstmals angeordnet worden, bis jetzt aber ohne Erfolg geblieben, so die Mitteilung.

Der Abschiebung seien „umfangreiche Verhandlungen“ vorausgegangen, hieß es darin weiter. Der Vorgang fördere „die Zusammenarbeit mit einem zentralen europäischen Bündnispartner der Vereinigten Staaten.“

*msl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

dpa

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