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Bei dem Anschlag auf einen Militärkonvoi mitten im Zentrum Ankaras waren am 17. Februar 28 Menschen getötet und mehr als 80 weitere verletzt worden

Anschlag mit 28 Toten

Mutmaßlicher Drahtzieher von Anschlag in Ankara getötet

Istanbul - Viereinhalb Monate nach einem Anschlag auf einen Militärkonvoi in Ankara mit 28 Toten haben türkische Sicherheitskräfte nach offiziellen Angaben einen der mutmaßlichen Drahtzieher getötet.

Mehmet Sirin Kaya sei bei "Anti-Terror-Einsätzen" in Lice in der Provinz Diyarbakir im kurdischen Südosten der Türkei getötet worden, sagte ein Behördenvertreter am Freitag. Zu dem Anschlag hatten sich die Freiheitsfalken Kurdistans (TAK) bekannt.

Türkei im Fadenkreuz des Terrorismus'

Die TAK ist nach Einschätzung der türkischen Behörden eine Untergruppe der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Seit Jahresbeginn wurden in der türkischen Hauptstadt Ankara und in Istanbul zahlreiche tödliche Anschläge verübt, die der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) oder militanten Kurden zugerechnet wurden. Bei dem Anschlag auf einen Militärkonvoi mitten im Zentrum Ankaras waren am 17. Februar 28 Menschen getötet und mehr als 80 weitere verletzt worden.

Am Dienstagabend wurden bei einem Anschlag auf den Atatürk-Flughafen in Istanbul 44 Menschen getötet und mehr als 200 weitere verletzt. Die Angreifer stammten nach offiziellen Angaben aus Russland, Usbekistan und Kirgistan. Die türkische Polizei nahm bei Razzien mehrere mutmaßliche IS-Anhänger fest.

dpa

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