Terrorverdacht

Mutmaßlicher IS-Kämpfer in Italien gestoppt - Verbindung nach Belgien

Ein mutmaßlicher IS-Kämpfer ist im italienischen Bari von der Polizei gestoppt worden. An einem Anschlag in Tschetschenien soll er bereits beteiligt gewesen sein. 

Bari - Der 38 Jahre alte Tschetschene wurde wegen Terrorverdachts festgenommen. Das teilte die Polizei am Samstag mit. Die Ermittler hätten vor einigen Tagen Haftbefehl erlassen, da befürchtet wurde, dass der Verdächtige bereit gewesen sein könnte, einen Anschlag zu begehen.

Ob es eine konkrete Planung gab, wurde nicht bekannt. Der 38-Jährige soll Verbindungen zu anderen mutmaßlichen Extremisten in Europa haben, unter anderem in Belgien. 

Der Mann soll zwischen 2014 und 2015 für die Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien gekämpft haben und an dem Anschlag im tschetschenischen Grosny im Dezember 2014 beteiligt gewesen sein, bei dem 19 Menschen ums Leben gekommen waren. 

Im Rahmen der Ermittlungen wurden auch zwei Brüder aus Albanien sowie eine 49-jährige Russin aus Italien ausgewiesen. Sie sollen von dem 38-jährigen Tschetschenen rekrutiert worden sein.

dpa

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