+
Einsatzfahrzeuge der Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen in einer Einkaufstraße in Stockholm. Ein Lkw hatte in der Straße Passanten überfahren. Der mutmaßliche Täter steht nun vor Gericht. Foto: Fredrik Sandberg/TT NEWS AGENCY/AP

Prozessauftakt in Stockholm

Mutmaßlicher Stockholm-Attentäter gesteht Terrorangriff

Ein Lastwagen rast durch Stockholms Innenstadt und tötet dabei fünf Menschen. Der mutmaßliche Attentäter steht nun in Schwedens Hauptstadt vor Gericht. Trotz seines Geständnisses bleiben Fragen.

Stockholm (dpa) - Fast ein Jahr nach dem Terrorangriff in der Stockholmer Innenstadt hat der mutmaßliche Attentäter vor Gericht gestanden. Er habe einen gestohlenen Lkw in der Haupt-Einkaufstraße in eine Menschenmenge gelenkt, sagte sein Anwalt in Stockholm.

Bei der Tat im April 2017 starben fünf Menschen, 15 wurden verletzt. Der damals 39 Jahre alte Usbeke habe Schweden zwingen wollen, den internationalen Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) aufzugeben, sagte sein Anwalt.

Die Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft. Der Angeklagte habe nicht nur fünf Menschen getötet, sondern auch riskiert, dass 150 weitere sterben oder schwer verletzt werden. Nach einer möglichen Gefängnisstrafe solle der Mann ausgewiesen werden.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Anti-Terror-Übung am Flughafen Köln/Bonn
Mit realitätsnahen Szenarien bereitet die Polizei sich auf einen möglichen Terror-Angriff vor. Bei einer Übung historischen Ausmaßes trainieren 1000 Beamte am Flughafen …
Anti-Terror-Übung am Flughafen Köln/Bonn
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Weidel
Ausländische Spender, die angeblich ungefragt sechsstellige Beträge schicken. Die Affäre um die Finanzen des Kreisverbandes von Alice Weidel wird mit jedem Tag …
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Weidel
Schlagabtausch über Merkels Politik im Bundestag
Berlin (dpa) - Bei der abschließenden Beratung über den Haushalt des Kanzleramts 2019 wird es heute (ab 9 Uhr) im Bundestag zum traditionellen Schlagabtausch über die …
Schlagabtausch über Merkels Politik im Bundestag
Flüchtlingsbürgen sollen 20 Millionen Euro erstatten
Berlin (dpa) - Die Bundesagentur für Arbeit hat bundesweit 2500 Bescheide registriert, mit denen sogenannte Flüchtlingsbürgen zur Kasse gebeten werden sollen.
Flüchtlingsbürgen sollen 20 Millionen Euro erstatten

Kommentare