+
Tunesier demonstrieren gegen den Terrorismus.

Tunesien

Nach Anschlag: 23 mutmaßliche Terroristen festgenommen

Tunis - Tunesische Sicherheitskräfte haben seit dem blutigen Attentat auf das Nationalmuseum in Tunis 23 mutmaßliche Terroristen festgenommen. Darunter soll auch der Chef der Terroristen-Gruppe sein.

Sie hätten zu einer Zelle gehört, die den Anschlag geplant und ausgeführt habe, zitierte die tunesische Nachrichtenagentur TAP am Donnerstag Innenminister Najem Gharsalli. Zu den Festgenommenen gehöre auch der Kopf der Terrorgruppe.

Die beiden getöteten Attentäter hätten große Mengen Sprengstoff in einem Gürtel am Leib getragen, sagte Gharsalli weiter. Hätten sie diese zünden können, wären große Teile des Museums eingestürzt. Nur das schnelle Eingreifen der Sicherheitskräfte habe eine Katastrophe und noch mehr Opfer verhindert.

Bei dem Attentat in der vergangenen Woche hatten drei Attentäter 21 Menschen getötet, darunter 20 Touristen. Auch zwei Attentäter starben. Ein dritter Mann ist noch auf der Flucht.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Sprengsatz in Gemüsekiste: Mindestens 13 Tote
Parachinar - Bei einem Anschlag auf einen belebten Gemüsemarkt in Pakistan sind mindestens 13 Menschen getötet worden.
Sprengsatz in Gemüsekiste: Mindestens 13 Tote
Mehr als hundert Al-Kaida-Kämpfer in Syrien getötet
Washington/Idlib - Die USA haben bei einem Luftangriff in Syrien mehr als hundert Kämpfer des Terrornetzwerks Al-Kaida getötet.
Mehr als hundert Al-Kaida-Kämpfer in Syrien getötet
Türkisches Parlament billigt Erdogans Präsidialsystem
Der türkische Staatschef Erdogan treibt die Einführung seines Präsidialsystems voran, das nun die bislang wichtigste Hürde genommen hat: Trotz wütendem Protest aus der …
Türkisches Parlament billigt Erdogans Präsidialsystem
Unblutiger Machtwechsel in Gambia: Jammeh tritt zurück
Bis zur letzten Minute hat er sich an die Macht geklammert. Doch nach einer Machtdemonstration ausländischer Truppen steuerte Jammeh doch um. Nun steht einem friedlichen …
Unblutiger Machtwechsel in Gambia: Jammeh tritt zurück

Kommentare