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Freude bei Alice Weidel und Alexander Gauland: Laut einer Insa-Umfrage würde die AfD bei Wahlen derzeit zweitstärkste Kraft. 

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Konsequenz nach Asylstreit: AfD zieht laut Umfrage an SPD vorbei

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Die Konsequenzen des Asylstreits treffen laut einer Umfrage weniger die Union. Großer Gewinner ist jedoch die AfD. 

Berlin - Was wäre das Ergebnis, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre? Der aktuelle Insa-Meinungstrend der Bild-Zeitung besagt drastische Konsequenzen nach dem Asylstreit in der Bundesregierung.

Dabei trifft der interne Machtkampf zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Innenminister Horst Seehofer (CSU) nicht die Union selbst. Laut der Umfrage kommen CDU und CSU auf unveränderte 29 Prozent, wenn Wahlen anstünden. 

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Verlierer ist demnach allerdings die SPD mit nur noch 17 Prozent Zustimmung. Weil sie zwei Prozentpunkte verliert und die AfD einen Punkt gewinnt, zieht die Alternative für Deutschland mit 17,5 Prozent an den Sozialdemokraten vorbei. Somit wäre die AfD laut Umfrage derzeit zweitstärkste Kraft. Parteivorsitzende Alice Weidel verkündete die Botschaft auf Twitter und bezeichnete die AfD deshalb Volkspartei.

Zudem würde die aktuelle Große Koalition aus Union und SPD ihre regierungsfähige Mehrheit verlieren, da sie gemeinsam nur noch auf 46 Prozent kommen würden. Linke und Grüne bleiben laut Umfrage unverändert bei elf und zwölf Prozent. Die FDP (9,5 Prozent) würde einen halben Punkt zulegen.

Bei der AfD ist auch laut anderen Meinungsforschungsinstituten ein Aufschwung zu verzeichnen. In allen Umfragen zu Landtagswahlen im Juni kam die Partei nämlich auf zweistellige Werte. 

Alle Informationen zum Asylstreit lesen Sie hier in unserem News-Ticker. 

Lesen Sie auch: Kompromiss im Asylstreit - Auf diese Punkte haben sich CDU und CSU geeinigt

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