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Das Trefen der beiden Nationalspieler mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoigan sorgte für großen Gesprächsstoff in Deutschland.

Kritik an RTL-Berichterstattung

Nach Beleidigung von Özil und Gündogan: SPD-Stadtrat tritt zurück

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Mit seiner "Ziegenficker"-Beleidigung der Nationalspieler Ilkay Gündogan und Mesut Özil sorgte ein nordhessischer SPD-Politiker bundesweit für Aufsehen. Laut eines Berichtes der HNA* ist nun der Bebraer Stadtrat Bernd Holzhauer zurückgetreten, hat aber noch einmal die Medien kritisiert.

Bebra - Fast zwei Wochen nach seiner Beleidigung der Nationalspieler Ilkay Gündogan und Mesut Özil hat Bebras Stadtrat Bernd Holzhauer die Konsequenzen gezogen. Dies berichtet hna.de*.Nach der bundesweiten Empörung, die der nordhessische SPD-Politiker auf sich gezogen hatte, ist er zurückgetreten.

Nach der Bekanntgabe des WM-Kaders hatte Holzhauer auf seiner Facebook-Seite geschrieben: "Das vorläufige Aufgebot zur WM - 25 Deutsche und zwei Ziegenficker" - eine Anspielung auf das umstrittene Treffen der beiden DFB-Stars mit dem türkischen Präsidenten Erdogan. Bereits zuvor hatte er eingeräumt, einen "schweren Fehler" begangen zu haben.

Die Anfeindungen, denen er nach seinem Post ausgesetzt sein, hätte er selbst noch aushalten können. Seinen Parteigenossen wolle er den Druck jedoch nicht zumuten, sagte Holzhauer. Zugleich kritisierte er die Berichterstattung des TV-Senders RTL, der seine Aussagen einseitig zusammengefasst habe. Die Sensationspresse werde auch weiterhin keine Ruhe geben.

*hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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