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Joachim Herrmann prüft die Pläne für den G7-Gipfel.

"Genau analysieren"

Nach Blockupy: Herrmann überprüft G7-Pläne

München - In Frankfurt hat es bei der Eröffnung der EZB heftige Krawalle gegeben. Deshalb lässt der bayerische Innenminister Joachim Herrmann nun die Pläne beim G7-Gipfel prüfen.

Nach den Frankfurter Krawallen lässt der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mögliche Konsequenzen für die Einsatzplanungen beim G7-Gipfel auf Schloss Elmau prüfen. „Wir werden das Einsatzgeschehen in Frankfurt jetzt natürlich genau analysieren“, sagte Herrmann am Mittwoch in München. „Wir werden natürlich auch die Einsatzerfahrungen der Kollegen auswerten, und wir wollen alles dafür tun, um derartige Ausschreitungen rund um den G7 Gipfel von vornherein zu verhindern.“

Die Ereignisse in Frankfurt hätten mit Demonstrationen oder Meinungsfreiheit nichts zu tun, sagte der CSU-Politiker: „Das ist brutale Gewalt. (...) Das sind Straftäter, die am Werk sind, und denen muss man das Handwerk legen.“

Herrmann sicherte zu, dass das Demonstrationsrecht für den G7-Gipfel nicht eingeschränkt werden solle. „Es gibt Leute, die friedlich demonstrieren und ihre Meinung zum Ausdruck bringen wollen. Für die werden wir auch rund um den G 7 Gipfel Platz haben.“ „Aber wer nur unterwegs ist, um brutale Gewalt zu verüben, der hat kein Demonstrationsrecht in unserem Land, und das werden wir sehr deutlich machen“, sagte Herrmann.

In Frankfurt hatten mehrere tausend Demonstranten am Mittwoch versucht, die Eröffnungsfeier des Neubaus der Europäischen Zentralbank zu stürmen. Randalierer griffen Polizisten an, zerstörten Autos und legten Brände.

Alles zum Protest in Frankfurt finden Sie in unserem Live-Ticker.

dpa

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