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Bei dem Anschlag starben fast 50 Menschen

Fast 50 Menschen starben

Neun Festnahmen nach Explosionen

Reyhanli/Türkei - Nach den Bombenanschlägen in der türkischen Grenzstadt Reyhanli mit fast 50 Toten haben die Ermittlungsbehörden neun Verdächtige festgenommen.

Dies teilte der türkische Innenminister Muammer Güler am Sonntag mit. Nach seinen Worten geht der Terrorangriff auf das Konto einer Gruppe mit Verbindungen zum syrischen Geheimdienst. Den Namen der Gruppe oder weitere Details nannte er nicht. Die Regierung in Damaskus wies die Verdächtigung als unwahr zurück.

Am Samstag waren zwei Autobomben in Reyhanli explodiert, einer Stadt an der türkischen Grenze zu Syrien - eine neben dem Rathaus und eine nahe der Post.

Fast 50 Tote bei Bombenanschlag in Türkei

Fast 50 Tote bei Bombenanschlag in Türkei

Die Türkei ist ein wichtiger Zufluchtsort für Flüchtlinge aus Syrien, wo seit mehr als zwei Jahren ein blutiger Bürgerkrieg tobt. Zudem dient die Türkei den Rebellen im Kampf gegen die Regierung von Präsident Baschar al-Assad als Rückzugsgebiet und Logistikstandort. Beide Länder verbindet eine Hunderte Kilometer lange Grenze.

AP

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