Die Polizei hat vor dem Kulturzentrum Rote Flora Wasserwerfer eingesetzt, um eine Sitzblockade aufzulösen. Foto: Axel Heimken
1 von 5
Die Polizei hat vor dem Kulturzentrum Rote Flora Wasserwerfer eingesetzt, um eine Sitzblockade aufzulösen. Foto: Axel Heimken
Eine verletzte Demonstrantin wird von Sanitätern behandelt. Foto: Axel Heimken
2 von 5
Eine verletzte Demonstrantin wird von Sanitätern behandelt. Foto: Axel Heimken
Ein Polizist Filmt im Hauptbahnhof in Hamburg einen Personalausweis ab. Foto: Marcus Brandt
3 von 5
Ein Polizist Filmt im Hauptbahnhof in Hamburg einen Personalausweis ab. Foto: Marcus Brandt
Polizei an der Ecke Schanzenstraße/Schulterblatt. Foto: Axel Heimken
4 von 5
Polizei an der Ecke Schanzenstraße/Schulterblatt. Foto: Axel Heimken
Wasserwerfer gegen Demonstranten. Foto: Axel Heimken
5 von 5
Wasserwerfer gegen Demonstranten. Foto: Axel Heimken

Sitzblockaden geräumt

Nach G20-Ende: Neue Zusammenstöße in Hamburg

Die dritte Nacht in Folge gehen in Hamburg am Rande des G20-Gipfels Fensterscheiben zu Bruch und die Polizei setzt Wasserwerfer ein. Am Samstag sah es zunächst nach einem friedlichen Protest aus. Doch nach Angaben der Polizei wurden Einsatzkräfte angegriffen.

Hamburg (dpa) - Nach dem Ende des G20-Gipfels hat die Polizei mit Wasserwerfern und Pfefferspray Sitzblockaden im Hamburger Schanzenviertel geräumt. Die Einsatzkräfte rückten nacheinander in mehreren Straßen vor.

Die Polizei meldete mehrere Festnahmen, nachdem Flaschen und Steine geworfen wurden. Außerdem wurden Polizeiangaben zufolge Barrikaden gebaut und angezündet. Schwer bewaffnete Spezialeinsatzkräfte der Polizei zogen am Rande des Schanzenviertel auf, griffen aber nicht ins Geschehen ein.

Die Polizei aktualisierte die Angaben zur Zahl der Demonstranten, die festgenommen beziehungsweise in Gewahrsam genommen wurden. Seit Beginn der Proteste gegen den G20-Gipfel seien 144 Personen festgenommen und 144 weitere in Gewahrsam genommen worden.

In der Nacht zum Samstag waren Straßen im Schanzenviertel von schweren Krawallen verwüstet und mehrere Geschäfte geplündert worden. Die Randalierer hatten zunächst mehrere Stunden lang freie Hand, bis die Polizei mit einem massiven Aufgebot samt Spezialeinsatzkräften einrückte. In der dritten Nacht der gewalttätigen Proteste griff die Polizei nun frühzeitig durch.

Im Schanzenviertel hatten sich am Abend wieder Hunderte versammelt. Die Polizei sprach von etwa 600 Menschen, die sich auf dem Neuen Pferdemarkt und in der Straße Schulterblatt aufhielten, wo es am Vorabend zu den schwersten Krawallen gekommen war. Zunächst sei alles ruhig gewesen, sagte ein Polizeisprecher, dann sei es im Bereich Neuer Pferdemarkt zu Angriffen auf Einsatzkräfte aus einer größeren Personengruppe heraus gekommen.

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

USA und Nordkorea verhandeln nach Gipfel-Absage weiter
Den Gipfel mit Machthaber Kim hat Trump erstmal abgesagt, doch beide Seiten lassen die Tür für Verhandlungen offen. Nicht nur Nordkorea bleibt bei eher versöhnlichen …
USA und Nordkorea verhandeln nach Gipfel-Absage weiter
Trump sagt Nordkorea-Gipfel ab und droht mit Atomwaffen
Der historische Gipfel zwischen Nordkorea und den USA kommt nicht zustande. Donald Trump zieht den Stecker, Nordkorea sei Schuld. Kurz darauf rasselt der Amerikaner …
Trump sagt Nordkorea-Gipfel ab und droht mit Atomwaffen
Bamf weist in Asyl-Affäre Vertuschungsvorwurf zurück
Im Bundesflüchtlingsamt wollte man Unregelmäßigkeiten bei Asylentscheidungen "geräuschlos" prüfen. Das klingt nach: unter den Teppich kehren. Die Behörde sieht das …
Bamf weist in Asyl-Affäre Vertuschungsvorwurf zurück
Umstrittene Präsidentenwahl in Venezuela hat begonnen
In dem südamerikanischen Land öffnen die Wahllokale ihre Türen, die Beteiligung an der Abstimmung läuft zunächst schleppend. Amtsinhaber Maduro gibt seine Stimme ab - …
Umstrittene Präsidentenwahl in Venezuela hat begonnen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.