Straßenkämpfe in Hamburg

Nach G20-Krawallen: Sechzehn Chaoten schon wieder frei

Im Zusammenhang mit den Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels sitzen nach Angaben eines Hamburger Gerichtssprechers von Dienstag noch 35 überwiegend junge Männer in Untersuchungshaft.

Hamburg - Ursprünglich wurden demnach insgesamt 51 Männer einschlägiger Taten beschuldigt, 15 inzwischen entlassen, eine Person wurde von vornherein von der U-Haft verschont. Die Ermittlungen gegen die 35 Männer liefen weiter, hieß es.

Laut den Angaben handelt es sich bei den Beschuldigten um Männer aus 15 Nationen zwischen 19 und 56 Jahren. 15 von ihnen haben ihren Wohnsitz in Hamburg, sechs in Nordrhein-Westfalen und drei in Baden-Württemberg. Sechs stammen aus Italien, drei aus Frankreich und zwei aus Russland.

dpa

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