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Nach holprigem Start: Gipfel am Montag soll Weg aus der Impf-Misere aufzeigen

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Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, gibt in der Bundespressekonferenz eine Pressekonferenz zur aktuellen Lage in der Corona-Pandemie und gestikuliert.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verspricht sich vom Impfgipfel am Montag, dass Bund und Länder sowie die Impfstoffhersteller an einem Strang ziehen werden. © Kay Nietfeld/dpa

Bund, Länder und Impfstoffhersteller treffen sich am Montag, 1. Februar, zum digitalen Impfgipfel. Grund ist der holprige Start der Corona-Impfkampagne.

Der Start der Impfungen gegen das Coronavirus läuft in Deutschland schleppend. Es kommt immer wieder zu Lieferengpässen bei den Impfstoffen. Beim Präparat des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca gibt es außerdem Probleme damit, dass der Impfstoff in der EU womöglich nur für Menschen zugelassen wird, die nicht älter als 64 Jahre sind. In Kombination mit überlasteten Telefonhotlines und Internetseiten für die Impf-Anmeldungen, etwa in NRW, lassen diese Schwierigkeiten das Vertrauen der Bevölkerung weiter schwinden. 

All das soll am Montag beim Impfgipfel thematisiert werden, wie das Portal wa.de* berichtet. Dass bei einem einzigen Spitzentreffen für eine reibungslose Versorgung mit Impfstoffen und die Lösung aller Probleme gesorgt werden kann, daran glauben weder Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) noch andere Politiker. Dennoch sollen beim Impfgipfel Ziele und Lösungsansätze erarbeitet werden. - *wa.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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