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Kevin Kühnert twittert gegen die AfD an.

Heiße Schlacht bei Maischberger

„Drei Flaschen Wein“: Kühnert mit skurrilen Tweets über AfD-Verhalten am Buffet

Kevin Kühnert (28) hat heftig gegen die Alternative für Deutschland (AfD) ausgeteilt. Er warf ihr Bigotterie vor und verriet Details zum Auftreten der AfD hinter den Kulissen. 

Köln - Es kann schon mal hoch hergehen, wenn ein Jungsozialist, der Vorsitzende der Jungen Union und ein Rechtspopulist miteinander diskutieren. So auch bei der vergangenen Maischberger-Sendung. Paul Ziemiak (32, Vorsitzender der Jungen Union), Kevin Kühnert (28, Juso-Vorsitzender), Bernd Baumann (60, Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD), Katrin Göring-Eckardt (51, Fraktionsvorsitzende von B’90/Grüne) sowie die beiden Journalisten Ferdos Forudastan (57, Süddeutsche Zeitung) und Claus Strunz (SAT.1) diskutierten emotional über die neue GroKo und die richtige Sozialpolitik. 

Twitter-Liveticker aus dem Backstage-Bereich

Doch im Jahr 2018 genügt es natürlich nicht mehr, Politik lediglich über das lineare Fernsehen zu kommunizieren, und so begann Kevin Kühnert bereits vor der Sendung, das Geschehen im Backstage-Bereich der Maischberger-Sendung via Twitter zu kommentieren.

Was genau es zu essen gab, ist leider nicht bekannt. Nutzer mutmaßten etwas süffisant, dass es sich um „gute, deutsche Hausmannskost“ gehandelt haben müsse.

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„Gönnen uns drei Flachen Wein“

Doch das Thema ließ Kühnert offenbar auch nach der Sendung nicht los. Und so legte er nochmal heftig nach: Setzte seine konkreten Beobachtungen von AfD-Funktionären und ihrem Sturm auf das Büffet in einen größeren politischen Kontext. Schließlich ist Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die Forderung, das ganze System zu ändern, ein zentrales Anliegen der AfD. 

„Bionade und fünf Salzstangen“ für den Pressesprecher

Unabhängig, wie man zu Kühnert und seiner AfD-Kritik steht, eines kann man ihm sicher nicht vorwerfen: mangelnden Humor und Transparenz. Geflissentlich informierte der 28-Jährige seine Follower über das Konsumverhalten seines Pressesprechers.

Während sich einige User fragten, weshalb die AfD überhaupt mit sechs Mitarbeitern zu einem Talkshowtermin käme und mit Häme nicht sparten, gab es auch Kritik am Post von Kevin Kühnert. So zweifelte ein Nutzer, ob die SPD mit solchen Tweets wirklich Punkte machen könne. Statt „Kindergarten“ forderte er eine „inhaltliche Auseinandersetzung“.

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