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Nach Pannen bei Wahl in Berlin: Bezirkswahlleitung rechtfertigt Schätzung von Ergebnissen

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Wahlhelferin im Hintergrund, Hand mit Wahlbrief vor Wahlurne im Vordergrund
Nach Wahlpannen in Berlin wird das Ergebnis vom Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf vorläufig geschätzt - reale Ergebnisse folgen © DPA

Der Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf hat laut einem RBB-Bericht nach der Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung am Sonntag für mehrere Urnen- und Briefwahlbezirke identische vorläufige Wahlergebnisse gemeldet.

Berlin - Nach Angaben der Bezirkswahlleitung vom Donnerstag basierten sie auf Schätzungen, weil Ergebnisse nicht rechtzeitig vorlagen. Die Bezirksverordnetenversammlung ist das Parlament auf der Ebene der Berliner Bezirke. Die Wahlvorstände schickten ihre Ergebnisse an die Datenerfassung des Bezirks, erklärte die Bezirkswahlleitung. Bei allen Wahlen könne es zu Problemen etwa bei der Übermittlung kommen. Das habe nichts mit anderen Fragen zum Wahltag wie fehlenden Stimmzetteln oder Warteschlangen zu tun. «Scheitert eine Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Wahlvorstand, wird versucht, anhand der vorliegenden Wahlunterlagen das Ergebnis zu ermitteln», hieß es. «Sollte diese Prüfung nicht zum Ziel führen, ist es erforderlich, eine Schätzung auf Basis des bis dahin Ermittelten abzugeben, damit die Landeswahlleitung ein vorläufiges Ergebnis feststellen kann.»

Laut einer RBB-Datenauswertung der Wahlergebnisse zur Bezirksverordnetenversammlung wurden auf der Website der Landeswahlleitung für 22 Wahlbezirke in Charlottenburg-Wilmersdorf dieselben Stimmanteile für alle Parteien genannt. In der Mitteilung der Bezirkswahlleitung hieß es, in den Tagen nach der Wahl werde das Wahlergebnis anhand der Wahlunterlagen geprüft. «In dieser Phase befinden wir uns gerade.» Die Prüfung soll den Angaben zufolge spätestens am Freitag abgeschlossen sein. (dpa)

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