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Jill Stein hat Hoffnung, dass Donald Trump doch nicht Präsident werden könnte.

Stolpert Trump über Grünen-Kandidatin?

Jill Stein sammelt Millionen für Neuauszählung der US-Wahl

New York - Jill Stein, Präsidentschaftskandidatin der Grünen, glaubt, dass die Stimmen bei der US-Wahl falsch ausgezählt wurden. Per Crowdfunding sammelte sie Millionen für einen zweiten Anlauf. 

Die erfolglose US-Präsidentschaftskandidatin Jill Stein (Grüne) will das Wahlergebnis in den drei Swing-States Wisconsin, Pennsylvania und Michigan nachzählen lassen. Die Grünen-Kandidatin hat dafür bereits mehr als 2,5 Millionen US-Dollar über Internetspenden von Sympathisanten eingesammelt - und das binnen Stunden. Das berichtete der US-Sender NBC am Donnerstag.

Die Antragsfrist für eine Nachzählung in Wisconsin endet an diesem Freitagnachmittag (Ortszeit). Pennsylvania folge am Montag, Michigan am Mittwoch nächster Woche, heißt es auf Steins Internetseite.

In allen drei Staaten müsste sich das Ergebnis umdrehen

Hillary Clinton müsste alle drei Staaten auf ihre Seite ziehen, um Donald Trump die Präsidentschaft noch streitig machen zu können. In allen drei Swing-States war das Ergebnis nach der Wahl am 8. November extrem eng, Trump hatte insgesamt nur 100.000 Stimmen Vorsprung. Trotzdem erscheint es Experten höchst unwahrscheinlich, dass Jill Stein mit einer Neuauszählung das Ergebnis drehen könnte. 

„The winner takes it all“ machte Trump zum Sieger

Clinton hat landesweit rund zwei Millionen Stimmen mehr eingesammelt als Trump. Dass Trump dennoch Wahlsieger wurde, ist dem Mehrheitswahlrecht in den USA geschuldet, das die Wahlmännerstimmen nach Bundesstaaten verteilt und dort keinen Unterschied zwischen knappen und hohen Siegen macht.

Wo Wahlcomputer benutzt wurden, schnitt Clinton schlechter ab

Experten geben Steins Initiative kaum Erfolgschancen, wenngleich Computerspezialisten in Wisconsin und Michigan Auffälligkeiten bei der Nutzung von Wahlcomputern festgestellt hatten. Clinton schnitt dort, wo Computer im Einsatz waren, auffallend schlechter ab als in Wahllokalen, wo Stimmzettel genutzt wurden. Die in Wisconsin genutzten Wahlcomputer sind laut Stein etwa in Kalifornien wegen Anfälligkeit für Hackerangriffe verboten.

dpa

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