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Pornostar Stephanie Clifford, die unter dem Namen Stormy Daniels auftritt, bleibt dabei, dass sie 2006 eine Affäre mit Donald Trump hatte.

Pikantes TV-Interview 

Nach Stormy Daniels Vorwürfen: Trump-Vertrauter wehrt sich 

Pornostar Stephanie Clifford, die unter dem Namen Stormy Daniels auftritt, erhob schwere Vorwürfe gegen Donald Trumps Anwalt Michael Cohen. Dieser hat mittlerweile auf die Anklagen reagiert.

Washington - Nach dem TV-Interview von Ex-Pornostar Stormy Daniels zu deren angeblicher Affäre mit Donald Trump hat dessen Anwalt selbst anwaltliche Hilfe in Anspruch genommen. Daniels, die eigentlich Stephanie Clifford heißt, hatte in dem am Sonntag ausgestrahlten Interview nicht nur behauptet, sie habe 2006 eine intime Affäre mit Präsident Trump gehabt. Sie erklärte auch, sie sei im Jahr 2011 mit körperlicher Gewalt bedroht worden und sie glaube, dass diese Drohung vom Trump-Anwalt Michael Cohen gekommen sei.

Cohens Anwalt reagierte mit einer Unterlassungserklärung

Dessen Anwalt Brent Blakeley sandte der Schauspielerin und Regisseurin am Montag eine Unterlassungserklärung mit der Aufforderung, künftig von „falschen und diffamierenden“ Äußerungen Cohen gegenüber Abstand zu nehmen. Auch Donald Trump meldete sich wie gewohnt via Twitter zu Wort und bezeichnete die Anklage als reine Fake News. 

Besagter Brief liegt unter anderem der US-Zeitung „USA Today“ vor. Daniels und ihr Anwalt Michael Avenatti sollten sich ferner öffentlich entschuldigen.

Daniels hatte in dem am Sonntagabend (Ortszeit) ausgestrahlten Interview unter anderem erklärt, sie sei 2011 von einem Mann auf einem Parkplatz angesprochen und aufgefordert worden, sie solle die Trump-Geschichte „vergessen“. Er soll hinzugefügt haben, es wäre doch schade, wenn der Mutter einer kleinen Tochter etwas zustoßen würde.

dpa

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