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Julia Klöckner hält nicht viel von der AfD.

Nach Wahl-Pleite in Berlin

Klöckner kontra AfD - von Storch ruft Wettstreit aus

Berlin - CDU-Vize Julia Klöckner sieht die künftige Arbeit der AfD im Berliner Abgeordnetenhaus kritisch. Mit der Wahlniederlage der eigenen Partei geht sie kritisch um.

„Von der AfD erwarte ich nicht viel, weil jetzt ist die Zeit, wo Butter bei die Fisch kommen muss“, sagte sie am Montag vor Sitzungen der CDU-Führungsgremien in Berlin. „Die AfD ist brillant in Überschriften und Ängsteschüren.“ In Fragen der Detailarbeit sei von der Partei bislang aber wenig gekommen.

Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus war die AfD am Sonntag dem vorläufigen amtlichen Endergebnis zufolge auf 14,2 Prozent der Stimmen gekommen.

Über die CDU-Schlappe sagte Klöckner: „Das war kein erfreulicher Abend.“ Gleichzeitig betonte sie, dass das Wahlergebnis nicht mit anderen Landtagswahlen vergleichbar sei. Die Hauptstadt-CDU war am Sonntag von 23,3 Prozent 2011 auf 17,6 Prozent abgerutscht.

Von Storch: "Wettstreit um Führung im bürgerlichen Lager

Die AfD freut sich nicht nur ihr eigenes Wahlergebnis, besondere Genugtuung bereitet der Parteispitze auch das schlechte Abschneiden der CDU in Berlin. „Mit dem heutigen Tag ist der Wettstreit zwischen AfD und der CDU um die Führung im bürgerlichen Lager voll entbrannt“, schrieb die stellvertretende Parteivorsitzende und Berliner Landesvorsitzende Beatrix von Storch am Montagmorgen auf ihrer Facebook-Seite. Und weiter: „2017 werden wir den politischen Überlebenskampf der Angela Merkel erleben und die AfD wird zur drittstärksten Kraft in Deutschland. Mindestens.“

dpa

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