Bundeskanzleramt
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Das Bundeskanzleramt spiegelt sich in der Fassade des Bundestags-Gebäudes, dem Paul-Löbe Haus. Im Kanzleramt beraten Kanzlerin Merkel und die Länderchefs am 17. März in einer virtuellen Konferenz über mögliche Lockerungen der Corona-Maßnahmen.

Impfungen im Fokus

Nächste Bund-Länder-Schalte zu Corona am 17. März

Der Bund und die Länder kommen am 17. März zusammen, um über ihr weiteres Vorgehen in der Corona-Krise zu beraten. Dabei sollen vor allem aktuelle Impffragen abgestimmt werden.

Berlin (dpa) - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder wollen am 17. März in einer Telefonschalte über den Start der Corona-Impfungen in den Arztpraxen beraten.

Ziel der Kanzlerin sei es, «schnellstmöglich in einer Kombination von Impfzentren und Hausärzten den Impfstoff an die Bürger zu bringen», sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Die Beratungen sollten um 19.00 Uhr beginnen.

Es müsse beraten werden, wie das mit einem Maximum an Schnelligkeit und Flexibilität zu erreichen sei und wie ein Einstieg der Hausärzte in die Impfkampagne ab Anfang oder Mitte April zu organisieren sei, sagte Seibert. Die Gesundheitsminister hatten sich am Mittwoch auf die 16. Kalenderwoche (19. bis 25. April) oder früher als Starttermin für die routinemäßigen Impfungen in Arztpraxen geeinigt - sollten dies die Liefermengen zulassen. Am 22. März will sich Merkel wie geplant mit der Ministerpräsidentenrunde über das weitere Vorgehen im Corona-Lockdown abstimmen.

Eine vom Kabinett eingesetzte Taskforce der Bundesregierung soll nach Angaben Seiberts befristet bis Dezember die Produktion und Lieferung von Impfstoff begleiten. Für die Bewältigung der Pandemie sei es entscheidend, dass bestellte und zugesagte Impfstoffmengen nach Plan geliefert würden. Es gehe darum, in Zusammenarbeit mit den Herstellern vorbeugend vermeidbare Störungen in der Produktion zu verhindern oder früh zu erkennen, um gegenzusteuern. Dabei gehe es um die Kette von der Rohstoffbeschaffung über die Abfüllung bis hin zur Lieferung von Nebenprodukten und Impfzubehör. Die Arbeitsgruppe werde beim Wirtschaftsministerium eingesetzt, mitarbeiten sollten das Gesundheits- und das Finanzministerium sowie das Kanzleramt.

© dpa-infocom, dpa:210312-99-792574/4

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