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Nach der Entlassung von Rex Tillerson müssen neue Drähte nach Washington aufgebaut werden, so die Meinung von Andrea Nahles. 

Irritierendes Signal

Nahles: Müssen nach Entlassung von Tillerson neue Drähte aufbauen

Donald Trumps Entlassung des Außenministers Rex Tillerson ist laut SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles ein irritierendes Signal. Um einen Handelskrieg zu vermeiden, müssen neue Drähte aufgebaut werden.

Berlin - Für die SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles ist die Ablösung des US-Außenministers Rex Tillerson ein Signal, das „eher irritiert“. „Uns wird es jetzt darum gehen, neue Drähte aufzubauen zu dieser Administration - denn es geht tatsächlich darum, einen Handelskrieg zu vermeiden“, sagte Nahles am Mittwoch bei n-tv. Gerade für Deutschland als Exportnation sei es wichtig, Handelshemmnisse zu abzubauen.

Der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Jürgen Hardt, betonte am Mittwoch im MDR, es gebe „nach wie vor einen guten Draht und eine gute Zusammenarbeit vor allem in der Außenpolitik“. Der neue Außenminister Mike Pompeo sei als Abgeordneter ein harter Vertreter einer konservativen republikanischen Linie gewesen. Die Erfahrung zeige, dass sich das als Minister „nicht in solcher Form widerspiegelt“, so Hardt weiter.

„Der Präsident ist in seiner Personalpolitik unberechenbar“

Er bezeichnete Tillerson als „mäßigend“ gegenüber dem US-Präsidenten - gerade mit Blick auf Themen wie Nordkorea oder das Iran-Nuklearabkommen. „Insofern hat es schon überrascht, dass Tillerson ausgerechnet jetzt entlassen wurde, aber der Präsident ist in seiner Personalpolitik tatsächlich ziemlich unberechenbar“, sagte der CDU-Politiker ebenfalls am Mittwoch dem Radiosender SWR Aktuell.

US-Präsident Donald Trump hatte Tillerson am Dienstag entlassen und den bisherigen CIA-Chef Pompeo zum Nachfolger ernannt.

dpa

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