Einbringen in den Arbeitsmarkt

Nahles: Integration von Flüchtlingen durch Start-ups

Berlin - Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) setzt bei der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt auch auf die Hilfe neuer kleiner Internet-Firmen.

Das machte sie am Donnerstag in Berlin bei der Präsentation der Ausbildungs- und Arbeitsplatzbörse Workeer deutlich. „Ich bin für alle Initiativen, die auch die Arbeitgeberseite an Bord haben, absolut dankbar“, sagte Nahles.

Ende August waren bei den deutschen Jobcentern und Arbeitsagenturen 153 000 geflüchtete Männer und Frauen als arbeitslos registriert. Zusammen mit den etwa 193 000 Menschen, die noch in Integrations- und beruflichen Eingliederungskursen stecken, betrug die Zahl der arbeitssuchenden Flüchtlinge 346 000. Stand Mai waren 99 000 Flüchtlinge in sozialversicherungspflichtige Jobs vermittelt worden.

Bei der Onlineplattform Workeer sollen Flüchtlinge und Arbeitgeber zusammenfinden. Das Ziel ist es, 10 000 Jobgelegenheiten für Flüchtlinge zu schaffen. Rund 50 Menschen sein bereits vermittelt, teilte Mitbegründer David Jacob mit. Oft gebe es auch noch bürokratische Hürden, etwa dass Arbeitsgenehmigungen nicht schnell erteilt würden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Archivbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Habeck: Besitzer von Brachflächen zum Bauen verpflichten
Berlin (dpa) - In Regionen mit Wohnungsnot sollten Besitzer von Brachflächen nach Ansicht des Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck zum Bauen von Häusern verpflichtet werden.
Habeck: Besitzer von Brachflächen zum Bauen verpflichten
Spahn setzt bei Pflegereform auch auf Betreuungsdienste
Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Pflegekräfte entlasten, indem künftig bestimmte Leistungen auch durch reine Betreuungsdienste übernommen werden …
Spahn setzt bei Pflegereform auch auf Betreuungsdienste
SPD: Seehofer für ausreisepflichtige Gefährder zuständig
Nach der umstrittenen Abschiebung des mutmaßlichen islamistischen Gefährders Sami A. nach Tunesien hat die SPD ein stärkeres Engagement des Bundes gefordert.
SPD: Seehofer für ausreisepflichtige Gefährder zuständig
„Alkoholinda“: Böse Kritik am Verhalten von Kroatiens Präsidentin nach WM-Finale
Sympathisch und menschlich oder einfach nur peinlich und unpassend? Am emotionalen Auftreten der kroatischen Staatspräsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic während der …
„Alkoholinda“: Böse Kritik am Verhalten von Kroatiens Präsidentin nach WM-Finale

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.