+
Bundespräsident Joachim Gauck hatte am Freitag vor einer Relativierung der deutschen Kriegsschuld und einer Instrumentalisierung der Opfer gewarnt. Foto: Arno Burgi

Neonazis wollen trotz Gauck-Warnung in Dresden marschieren

Dresden (dpa) - Rechtsextreme wollen am Sonntag durch Dresden marschieren. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, ging eine Anmeldung für eine Demonstration mit 300 Teilnehmern ein.

In Dresden war am Freitag der Zerstörung der Stadt vor 70 Jahren gedacht worden. Neonazis hatten das Gedenken in den vergangenen Jahren immer wieder politisch missbraucht. Mehrfach wurden ihre Aufmärsche von Tausenden Gegendemonstranten verhindert.

Gründe für ein Verbot der Neonazi-Demonstration lägen nicht vor, hieß es in der Stadtverwaltung. Es würden aber Auflagen erlassen. Das Bündnis Dresden Nazifrei kündigte Widerstand an und forderte seine Anhänger über die sozialen Netzwerke auf, den Theaterplatz im Zentrum der Stadt nachmittags zu besetzen.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Russischer UN-Botschafter Tschurkin überraschend gestorben
Moskau (dpa) - Russlands UN-Botschafter Witali Tschurkin ist Agenturberichten zufolge überraschend gestorben. Der Top-Diplomat sei am Montag in New York verstorben, …
Russischer UN-Botschafter Tschurkin überraschend gestorben
Russischer UN-Botschafter Tschurkin überraschend gestorben
Moskau - Russlands UN-Botschafter Witali Tschurkin ist Agenturberichten zufolge überraschend gestorben.
Russischer UN-Botschafter Tschurkin überraschend gestorben
US-Vizepräsident sichert EU Zusammenarbeit zu
Trumps Kommentare zur EU sorgten in weiten Teilen Europas für tiefe Verunsicherung. Jetzt reiste erstmals der Stellvertreter des neuen US-Präsidenten nach Brüssel. Er …
US-Vizepräsident sichert EU Zusammenarbeit zu
Türkei verlängert Polizeigewahrsam für "Welt"-Korrespondenten Yücel
Berlin - Die türkischen Behörden haben den Polizeigewahrsam für den Korrespondenten der deutschen Zeitung "Die Welt", Deniz Yücel, um weitere sieben Tage verlängert.
Türkei verlängert Polizeigewahrsam für "Welt"-Korrespondenten Yücel

Kommentare