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Hoppla, ihre Maus war aber rutschig: AfD-Vize Beatrix von Storch.

AfD-Vize bekommt Häme ab

Netz spottet über irre Erklärung von Beatrix von Storch

München - Mit ihrem Facebook-Posting, dass deutsche Grenzer auch auf Flüchtlings-Frauen und Kinder schießen sollten, hat AfD-Vize Beatrix von Storch für Empörung gesorgt. Mit einer irren Begründung ruderte sie zurück.

In dem sozialen Netzwerk hatte ein User Beatrix von Storch gefragt: "Wollt Ihr etwa Frauen mit Kindern an der grünen Wiese den Zutritt mit Waffengewalt verhindern?" Die lapidare Antwort der AfD-Vize: "Ja". Nach der riesigen Empörung darüber im Netz und in der Politik gab Beatrix von Storch nun laut "Spiegel" gegenüber Parteifreunden zu "Mist gebaut" zu haben. Der Post sei zudem ein "technischer Fehler" gewesen, denn sie sei auf ihrer Computermaus abgerutscht.

Twitter-Spott: "Ich hab mich verstorcht"

Diese Erklärung ist natürlich ein gefundenes Fressen für die Netzgemeinde. "Meine neue Universalausrede: 'Da bin ich mit der Maus abgerutscht.' Oder auch: 'Ich hab mich verstorcht', höhnt Twitter-Nutzer Brad R. Zaun. User Michael Bauer postete: "Wem ist das nicht schon passiert? Einfach mit der Maus abgerutscht und dann steht da "auf Kinder schießen". Auch ein Foto von Adolf Hitler kursiert im Netz, der skeptisch eine Computermaus am Kabel hochhält und beäugt.

Viel Spott für eine verkorkste Rettungsaktion. Denn eigentlich hatte Storch ja nur Parteichefin Frauke Petry zu Hilfe kommen wollen, die mit ihrer Aussage zum Schusswaffengebrauch an den Grenzen gegen Flüchtlingen vorgeprescht war. Nun hat Storch den Spott selbst am Hals. Und alles angeblich wegen so einer verflixten Computermaus...

mb

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