+
Neue Regelungen für das Einkaufen im Internet gibt es ab 1. Dezember.

Was Verbraucher wissen müssen

Online-Shopping, Kosmetik und Asylrecht: Das ändert sich zum 1. Dezember

Neuer Monat, neue Regeln: Zum 1. Dezember ändern sich in Deutschland wieder einiges. Ein Überblick.

Der Onlinehandel in Europa soll gerechter werden, die Bienen besser geschützt und Kosmetik ungefährlicher. Auch für Flüchtlinge und den Zentralrat der Juden gibt es im Dezember Änderungen. Ein Überblick:

Online-Shopping

Mit sogenanntem Geoblocking können Online-Händler ihre Preise bislang den Ländern anpassen, in denen die Kunden die Online-Shops aufgerufen haben. Zumindest die Kunden aus der EU sollen ab dem 3. Dezember gleich behandelt werden. Die Händler müssen Kunden dann EU-weit zu gleichen Konditionen Zugang zu Produkten und Dienstleistungen gewähren. Lesen Sie hier mehr dazu.

Auch interessant: Große Überraschung seit Donnerstag: Diese Produkte hatte Aldi noch nie

Asylrecht

Ab dem 17. Dezember müssen Flüchtlinge aktiv an der Überprüfung ihrer Asylberechtigung mitwirken. Sie müssen dann persönlich erscheinen, Angaben machen, Ausweisdokumente und Urkunden vorlegen sowie die Abnahme von Fingerabdrücken zulassen. Wer nicht kooperiert, muss mit einem negativen Einfluss auf den Asylbescheid, Zwangsgeldern oder Haft rechnen.

Bienenschutz 

Neonikotinoide galten in der Landwirtschaft lange als Wunderwaffe, weil sie Fressfeinde der Pflanzen töten, aber nützliche Insekten angeblich nicht. Inzwischen wissen Forscher aber, dass die Substanzen doch Bienen und andere Pflanzenbestäuber schädigen können. Um die zu schützen, ist der Verkauf und die Anwendung der drei neonikotinoiden Wirkstoffe Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam ab dem 19. Dezember in Deutschland verboten.

Kosmetik

In Cremes, Lotionen und Badezusätzen kann Erdnussöl enthalten sein - für Allergiker kann das zum Problem werden. Ab dem 25. Dezember dürfen daher nur noch Kosmetik-Produkte mit Erdnussöl verkauft werden, wenn darin nur geringe Mengen allergieauslösender Proteine enthalten sind.

Lesen Sie auch: Rückruf: Beliebtes Bio-Produkt kann tödliche Vergiftungen bewirken

Zentralrat der Juden

Innenminister Horst Seehofer (CSU) sieht den Zentralrat vor wachsenden Herausforderungen. Er sagte: „Auch der gestiegene Antisemitismus in der Gesellschaft gibt mir Anlass zur Sorge“. Mit einem neuen Gesetz erhöht die Bundesregierung ab dem 10. Dezember daher die jährliche Leistungen der Bundesregierung an den Zentralrat von 10 auf 13 Millionen Euro.

Auch ab Januar 2019 gibt es wieder zahlreiche Änderungen die Sie betreffen. 

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dieter Nuhr überrascht nach Attacke auf Greta Thunberg: „Hatte noch nie mehr ...“
Dieter Nuhr witzelte in seiner Sendung über Greta – und sorgte damit für wütende Kommentare. Nun äußerst er sich zu seiner Kritik an der Klimaaktivistin.
Dieter Nuhr überrascht nach Attacke auf Greta Thunberg: „Hatte noch nie mehr ...“
Thüringen-Wahl: Ramelow und Mohring schon vor TV-Duell mit Schlagabtausch: „Könnten Sie bitte aufhören...“
In Thüringen geht der Wahlkampf vor der Landtagswahl in den Endspurt. Vor einem TV-Duell lieferten sich Bodo Ramelow und Mike Mohring schon einen Schlagabtausch im Netz.
Thüringen-Wahl: Ramelow und Mohring schon vor TV-Duell mit Schlagabtausch: „Könnten Sie bitte aufhören...“
TV-Duell vor Thüringen-Wahl: Ramelow und Herausforderer Mohring streiten in Migrationsfrage
Am 27. Oktober wählt Thüringen einen neuen Landtag. Im TV-Duell streiten Ministerpräsident Bodo Ramelow und Herausforderer Mike Mohring über die Migration und den …
TV-Duell vor Thüringen-Wahl: Ramelow und Herausforderer Mohring streiten in Migrationsfrage
„Messer in der Tasche“: Aiwanger provoziert mit Forderung nach Bewaffnung politischen Aufschrei
Hubert Aiwanger hat auf einer Veranstaltung gefordert, dass sich jeder unbescholtene Bürger jederzeit mit einem Messer bewaffnen dürfe. Die Reaktion darauf fällt …
„Messer in der Tasche“: Aiwanger provoziert mit Forderung nach Bewaffnung politischen Aufschrei

Kommentare