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Grenzkontrolle in Bayern

Starker Reiseverkehr - mit Hindernissen

Neue Grenzpolizei: Längere Staus wegen der Kontrollen? Das sagt der ADAC

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Sommerzeit ist Stauzeit. In diesem Jahr kommen auch wieder Kontrollen an der Grenze zu Österreich hinzu. Sind sie schuld an langen Staus? Der ADAC hat eine Antwort parat.

München - Staus gibt es in Bayern jedes Jahr zu Hauptreisezeit - so auch am vergangenen Wochenende, zum Start der Sommerferien im Freistaat. Diesmal gab es da aber noch ein zusätzliches Hindernis für den Reiseverkehr: Die Grenzkontrollen, die die bayerische Staatsregierung zuletzt auch mit ihrer eigenen (umstrittenen) Grenzpolizei weiter forcieren wollte. Sie sind einer der Punkte, an dem die Konsequenzen des Asylstreits auch für Normalbürger greifbar werden.

Waren also die Kontrollen mit Schuld an langen Staus? Der ADAC Südbayern gibt auf Anfrage von merkur.de Entwarnung. Zumindest teilweise: „An den Grenzen konnten unsere ADAC Stauberater, die an den Wochenenden unterwegs sind, keine signifikant höheren Wartezeiten aufgrund der Rückreise feststellen“, sagte ein Sprecher des Automobilclubs am Montag.

Bis zu einer Stunde Wartezeit bei der Einreise

Auf eine reibungslose Heimfahrt sollten sich die Bayern allerdings nicht vorschnell freuen. „Dennoch muss man bei der Einreise nach Bayern teils mit bis zu einer Stunde Wartezeit rechnen, was auch vor den Ferien bereits immer wieder der Fall war.“ Kurz gefasst: Es staut sich an den Grenze - aber nicht in einem Ausmaß, wie es nicht auch abseits der Sommermonate bekannt ist.

Auch interessant: Pikantes Schreiben an Seehofer - Grüne schlagen wegen Grenzpolizei Alarm

Keine Entwarnung gibt es auch in einem weiteren Sinne: An den kommenden Wochenenden dürfte es nach Einschätzung des ADAC erneut oft nur in Stop-and-Go vorangehen. „Wir rechnen fürs kommende Wochenende mit einer zweiten Reisewelle Richtung Süden, die durchaus ähnlich oder sogar noch heftiger ausfallen könnte“, hieß es aus der Geschäftsstelle des ADAC Südbayern in München.

Auch mit „zahlreichen Heimkehrern“ werde gerechnet. Die könnten dann wiederum bis zu einer Stunde an den Übergängen im Stau stehen.

Lesen Sie auch: Verkehr in Bayern - „ein einziges Auto kann zum Kollaps führen“

fn

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