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Barack Obama soll als Schüler Mitglied der Kiffer-Bande "Choom Gang" gewesen sein.

Neue Obama-Biografie: Als Schüler rauchte er Marihuana

Washington - Barack Obama soll in der Schule Mitglied einer Kiffer-Bande gewesen sein. Das gab der US-Präsident aber bereits in seinen Memoiren zu. Doch die neue Biografie liefert weitere Details.

Eine neue Biografie über US-Präsident Barack Obama beschreibt dessen Vorliebe fürs Kiffen in jungen Jahren. Obama, der von seinen Freunden an einer Eliteschule in Hawaii schlicht “Barry“ genannt wurde, sei Mitglied einer Kiffer-Bande namens “Choom Gang“ gewesen - und habe dort einige Trends im Haschisch-Rauchen gesetzt, heißt es in vorab veröffentlichten Auszügen der Biografie “Barack Obama. The Story“, die am Freitag auf der Internetseite buzzfeed.com veröffentlicht wurden.

Dass er als Teenager Marihuana geraucht, Alkohol getrunken und gelegentlich auch Kokain geschnupft habe, gab Obama in seinen Memoiren bereits zu. Das neue Buch des renommierten Biografen und “Washington Post“-Autors David Maraniss, das am 19. Juni in Amerika auf den Markt kommt, liefert aber weitere bunte Details.

So sei Obama etwa für die Methode “total absorption“, kurz “TA“, bekanntgewesen, bei der es darum ging, den Rauch vollständig einzusaugen. Auch für seine “Unterbrechungen“ sei Obama berüchtigt gewesen: Kreiste ein Joint, soll “Barry“ manchmal dazwischen gegangen sein und einen zusätzlichen Zug genommen haben. Beliebt sei bei der “Choom Gang“ auch das Kiffen im Auto, bei geschlossenen Fenstern, gewesen. Abgesehen vom Marihuana rauchen gehörte auch Basketball spielen zu den Vorlieben der Gruppe, heißt es in den Auszügen.

Das Magazin “Vanity Fair“ hatte Mitte des Monats bereits einige Auszüge vorab veröffentlicht und mit Berichten von Obamas Jugendlieben für reichlich Wirbel gesorgt. Eine Freundin aus Kalifornien beschreibt etwa einen Sommer voller langer Spaziergänge und philosophischer Gespräche. Berichtet wird auch über eine Romanze mit der Tochter eines australischen Diplomaten - sie duschten, lasen und kochten gemeinsam, heißt es.

dpa

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